Kirchwaldjubiläum

von Redaktion

Seit 300 Jahren gibt es die Wallfahrtskirche im Kirchwald, die damit verbundenen Wallfahrten sind noch einmal gute 70 Jahre älter.

Das Weihejubiläum 2022 war denn auch ein außergewöhnliches Ereignis für Nußdorf und sogar weit darüber hinaus. „Das Jubiläum und seine Vorbereitung war mehr als nur ein Glanzpunkt für mich, es war eine Herzensangelegenheit“ sagt auch Michaela Firmkäs. Sie hat unter anderem die Ausstellung konzipiert. Vieles von dem, was über die Geschichte der Wallfahrten, der Kirche und der sie betreuenden Eremiten zu sehen war, dürfte für die meisten Besucher, auch für mit dem Ort enger verbundene Nußdorfer, neu gewesen sein. Dass es im Inntal meist Eremiten waren, die bis zur Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts den Schuldienst übernommen haben, das ist noch so eben bekannt. Unbekannt war aber, dass diese Eremiten nicht einfach so unterrichten durften, sondern eine „Lehramtsprüfung“ ablegen mussten. Zusammen mit der Archivarin Dr. Elisabeth Weinberger hat Michaela Firmkäs ein kleines Buch zum Weihejubiläum verfasst.

Renate Pröbstl hat ein Theaterstück zum Jubiläum geschrieben, das im Freien aufgeführt wurde. Beteiligt waren Menschen ganz verschiedensten Alters aus den unterschiedlichsten Vereinen. Voller Symbolik ist auch der neue Altar der Kirche, dessen Weihe der Höhepunkt der Jubiläumsfeiern war. Geschaffen wurde der Altar vom Glaskünstler Florian Lechner.jt

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