Viele Dinge stehen 2023 in Prien an. Da wären der Neubau von Kindergarten und Kinderhort, der Ausbau des Nahwärmenetzes oder der zweite Bauabschnitt der Straßensanierung in der Osternacher Straße und die Generalsanierung des Prienavera. Gleichwohl muss der Gemeinderat immer den Blick auf die Finanzierbarkeit wahren.
Ganz wichtig ist dem Bürgermeister bei all den anstehenden Aufgaben das Prienavera. „Ende Februar ist zu, nach den Sommerferien machen wir wieder auf,“ so der ambitionierte Plan. Dazwischen soll das Hallenbad eine komplett neue Technik bekommen. „Damit haben wir ein Energeieinsparpotenzial von 20 bis 30 Prozent,“ rechnet Bürgermeister Friedrich vor. Eine Seewasserwärmepumpe und Photovoltaik-Anlagen auf den Hallen der Stippelwerft sollen für noch mehr Energieeinsparung sorgen. Die Seewasserwärmepumpe soll das Prienavera Erlebnisbad dann mitversorgen.
Dass der Erhalt eines Hallenbads auch in Zeiten von Energiekrise wichtig ist, sieht Bürgermeister Friedrich allein schon in den Besucherzahlen begründet. Am ersten Sonntag im Januar 2023 badeten über 1500 Gäste im Prienavera. Das Hallenbad ist also nicht nur Vergnügen und Sportstätte für Einheimische, sondern auch eine Schlechtwetter-Alternative. Angesichts der stets schneeärmeren Winter sicher eine gute Investition, so Friedrich. elk