TuS blickt optimistisch auf 2023

von Redaktion

„Corona ist durch und bleibt das hoffentlich auch!“, so Alexander Westphal, Vorstand des größten Aiblinger Sportvereins TuS. Auch wenn das Jahr 2022 noch unter dem Einfluss der Einschränkungen stand, hat sich die Situation im Verein mittlerweile normalisiert.

Treue Mitglieder und Abteilungen, die sich, was Forderungen betrifft, verständnisvoll und vernünftig waren, haben dazu beigetragen, den Verein vor finanziellen Problemen zu bewahren.

Der von vielen Vereinen befürchtete Mitgliederschwund blieb aus und entspricht mit etwas mehr als acht Prozent den normalen Schwankungen in den Mitgliederzahlen. Der Verein ist optimistisch, dass sich das über das Jahr hinweg wieder ausgleicht.

Hoher Zulauf
bei der Jugend

Viele Abteilungen erfahren bei Kindern und Jugendlichen einen so hohen Zulauf, dass teilweise sogar Wartelisten geführt werden müssen.

Neue Satzung verabschiedet

Doch auch die vergleichsweise etwas ruhigere Phase im vergangenen Jahr hatte etwas Positives: so konnten im Verein eine neue Satzung verabschiedet und ein Ältestenrat installiert werden, der im Fall der Fälle als Schlichtungsgremium fungieren wird.

Auf der Suche nach Lösungen

Im Jahr 2023 steht nun in erster Linie das Sportliche wieder im Mittelpunkt, auch wenn es neben der weiteren Normalisierung im Breiten- und Leistungssport einige Herausforderungen für den TuS gibt. Eine davon ist es, für die Abteilung „Bewegung und Tanz“, die größte Abteilung des Vereins, eine eigene Heimat zu finden. Momentan sind die Aktivitäten auf verschiedene Sportstätten verteilt und es wäre ideal, hier eine Räumlichkeit zu finden, in der diese zusammengefasst werden können.

Eine weitere Aufgabe wird sein, die Tribünensituation in der Sporthalle im Sportpark Bad Aibling zu klären. Momentan ist die Tribüne vom Verein gemietet, doch auf Dauer ist dies nicht stemmbar.

„Es wäre schade, wenn die Tribüne wegfallen würde und so bei den Basketballspielen der Regional- und Bayernliga, bei denen es im Schnitt 300 bis 500 Zuschauer gibt, keine Sitzmöglichkeiten zur Verfügung stehen“, so Alexander Westphal.

Sportstätten in die Jahre gekommen

Auch die Sportstättensituation an sich wird den Verein weiter beschäftigen, da diese in die Jahre gekommen sind und in den nächsten Jahren modernisiert werden müssen.

Auch wenn nach wie vor die Enttäuschung über die Ablehnung des Antrages zur konzeptionellen Planung eines neuen Sportgeländes durch den Stadtrat mitschwingt, versucht der Verein hier gemeinsam mit der Stadt Bad Aibling eine Lösung zu finden. frt

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