Für die Bürger ist eine gute Verwaltung immer auch eine möglichst „schlanke“, mit so wenig Bürokratie wie möglich. Gerade bei Bauvorhaben ist das wichtig. In Neubeuern liegt die Lösung dafür mit in den örtlichen Bauvorschriften, die man nach rund 40 Jahren endlich überarbeitete. Wie bei allen grundsätzlichen Planungen in Neubeuern üblich, waren daran natürlich auch die Bürger beteiligt. Ziel war es, gerade im Hinblick auf Nachverdichtungen Klarheit zu schaffen: Wie kann in bereits bebauten Arealen zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden, ohne das Ortsbild zu sehr zu beeinträchtigen. Schließlich gehört dieses nicht zuletzt zu den besonderen Qualitäten Neubeuerns.
Der besondere Clou dabei ist, dass man auch die Geschäftsordnung des Gemeinderats geändert hat: Alle Anträge, die mit den Bebauungsplänen und den örtlichen Bauvorschriften übereinstimmen, müssen nicht mehr durch den Gemeinderat, damit dieser das „gemeindliche Einvernehmen“ erteilt. jt