Lösung in Sicht

von Redaktion

Das Thema Hochwasser ist seit Jahren immer wieder ein Dauerbrenner. Zumal sich die Situation bei den Unwettern der vergangenen Jahre noch einmal verschärft hatte und vollgelaufene Keller und Garagen nicht mehr nur ein Problem der Seeanlieger waren. Der Hochwasserschutz rückte damit noch einmal verstärkt in den Fokus der Gemeinde. „Zeit endlich zu handeln“ forderte auch die Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Obing.

Zusammenhang mit
Straßenbau

Hier gab es schon lange die Vermutung, dass ein Grund für die angespannte Hochwassersituation im Zusammenhang mit den Straßenbauarbeiten zur Ortsumgehung steht. Ein Gutachten bestätigte zwischenzeitlich die Annahme. Demnach ist es aufgrund der Rohrlänge und der damit verbundenen Verringerung der Fließgeschwindigkeit, tatsächlich zu einer Verschlechterung am Auslauf des Obinger Sees gekommen.

Das Ergebnis habe dazu geführt, dass das Straßenbauamt einer Nachbesserung mit einem zweiten Rohr mit einem Durchmesser von einem Meter zugestimmt habe, sagt Bürgermeister Sepp Huber. Aber man wolle auf Nummer sicher gehen, deshalb habe sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, quasi als Puffer, auf Gemeindekosten zusätzlich ein weiteres Rohr mit gleichem Durchmesser einzubauen.

Die Kosten für die Gemeinde dürften bei etwa 200000 Euro liegen. ca

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