Verkehr im Ortszentrum entzerrt

von Redaktion

Ein zukunftsweisendes Pilotprojekt hat die Marktgemeinde im vergangenen Jahr mit der Ausweisung eines „verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches“ im Ortszentrum in Angriff genommen. Damit einhergehend wurde auch der Durchgangsverkehr mit Spitzenwerten von bis zu 7500 Fahrzeugen pro Tag durch „Bruckmühls Mitte“ entzerrt.

Mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h und einer „Rechts-vor-Links“ Vorfahrtsregelung soll ein „verträgliches“ Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im Zentrum geschaffen werden. Realisiert werden sollen attraktive Aufenthalts- und Einkaufsbereiche. Dies soll der erste wegweisende Schritt zu einer positiven Ortsentwicklung sein.

Wohnraum
geschaffen

Besonders am Herzen liegt der Marktgemeinde vor allem der Wohnungsbau. Aktuell verfügt sie über 72 gemeindeeigene Wohnungen. Mit 27 Wohneinheiten in der Ortsmitte von Heufeld, am Platz der alten Heufelder Schule, hat der geförderte Wohnungsbau deutlich an Volumen zugenommen. Auf dem knapp 3000 Quadratmeter großen Gelände an der Justus-von-Liebig-Straße entstanden zwei Mehrfamilienhäuser mit dem KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 55. Bauherr war die Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH im Erbbaurecht. Die Gesamtkosten beliefen sich auf circa 5,8 Millionen Euro.

Modernisiert wurde die Infrastruktur des Brücken-, Straßen- und Wegenetzes. Fünf Brückenuntersichten über den Triftbach erhielten eine „Auffrischungskur“. Dazu zählten die Bauwerke in der Otto-von-Steinbeis-Straße, Adalbert-Stifter-Straße, Gottlob-Weiler-Straße, Am Triftbach und in der Waldheimer Straße. Die Sanierungskosten schlagen mit insgesamt 120000 Euro zu Buche. tn

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