Immer mehr Hobbygärtnerinnen und -gärtner entdecken die Vorzüge eines Hochbeets auf dem Balkon oder im Garten für sich: Damit kann man rückenschonend arbeiten – und es bietet vielen Gemüsesorten ganzjährig optimale Wachstums- und Erntebedingungen. Besonders beliebt sind Hochbeete aus Holz, mit ihnen bleibt man im Gegensatz zu anderen Konstruktionen wie Stein oder Beton flexibel. Hochbeete aus Holz sollten auf der Innenseite mit einer reißfesten Folie ausgekleidet werden, so kommt das Holz nicht in direkten Kontakt mit der feuchten Erde. Im Frühjahr oder Herbst kann man zusätzlich um das Hochbeet herum eine Folie anbringen. Sie hält die Wärme im Beet und man kann früher säen oder länger ernten.
Die meisten Hochbeete sind 70 bis 140 Zentimeter breit und für eine gute Arbeitshaltung 70 bis 90 Zentimeter hoch. Das Hochbeet sollte freistehend aufgebaut werden und möglichst viel Helligkeit und Sonne abbekommen.
Gurken und Zucchini freuen sich über eine windgeschützte Stelle, Tomaten und Paprika sind dahingehend nicht so empfindlich. Entscheidend für das Gedeihen der Pflanzen ist die richtige Befüllung des Hochbeets.
Als Basis über der dünnen Drainageschicht aus Kies wird eine Schicht aus grobem Kompost aufgebracht. Es folgt eine Schicht aus normaler Gartenerde, mit der das Hochbeet bis knapp unter den Rand gefüllt und die leicht festgeklopft wird. djd