Tipps für Mini-Gärten

von Redaktion

Die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Deutschen? Das Gärtnern. Wer gerne gräbt, pflanzt und eigene Kräuter ernten will, braucht keine großräumige Anlage hinterm Haus. Auch kleine Grünflächen haben viel zu bieten – wenn sie klug und bedarfsgerecht geplant werden: Wie soll das Grün genutzt werden? Soll ein Gemüsebeet die Selbstversorgung ermöglichen, will man eine Naturoase schaffen oder sollen die Kinder im Garten spielen können?

Größe durch
Struktur schaffen

Gliederung schafft Übersicht! Kleine Gärten wirken größer, wenn sie – je nach Funktion – in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt werden. Dabei lassen sich Terrassen, Spielräume und Beete gut kombinieren. Während auf der Holzterrasse Sonnenliegen zum Entspannen einladen, bietet eine kleine Wiese Kindern Platz zum Toben. Lange, schmale Gärten wirken durch geschwungene Gartenwege breiter. Ist die Fläche dagegen kurz und breit, erzeugen locker gesetzte, einzelne Wegeplatten den Eindruck von Weite und Tiefe. Auch halbhohe Mauern, bewachsene Rankgitter oder hohe Gräser geben kleinen Gärten Struktur.

Weniger ist mehr

Werden Pflanzen dicht an dicht in den Beeten platziert, wirkt das schnell überladen. Sträucher und Bäume sollten nicht zu ausladend wachsen. Dann ist selbst der Obst- oder Gemüseanbau machbar. Spalierobstbäume, die am Gerüst gezogen werden, sind in ihrem Wachstum gut zu steuern. bhw

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