Als der VW Touareg vor fünf Jahren in seiner dritten Modellgeneration auf den Markt kam, wunderten sich die Betrachter: Kantig-zerklüftet, mit einem dicken Chrombalken an der Oberkante des Kühlergrills, orientierte sich der Oberklasse-SUV vor allem am (vermuteten) Kundengeschmack in China. Auf europäischen Straßen wirkte der Touareg ungewöhnlich anspruchsbetont. Beim jetzt vorgestellten Facelift hat VW das Spitzenmodell mit einfachen Strichen modernisiert.
Von der Außenkante der Scheinwerfer zur Unterkante der Kühlermaske führt jetzt eine einzige, gerade Linie. Die Front wirkt ruhiger und eleganter. Das gilt allerdings nicht für jede Variante. Denn nur die gehobenen Ausstattungsniveaus Elegance, R-Line und R profitieren von dem Design-Update. Das Einstiegsmodell verfügt weiterhin über die alte Frontpartie.
Damit präsentiert es sich als Zwitter, denn alle anderen Merkmale des Facelifts, etwa die neue Heckpartie mit durchgehenden Rückleuchten wurden auch in der Basisversion nachvollzogen.
Technische Begründung für das abweichende Design: Um die einfacheren Scheinwerfer der Einstiegsversion in das neue Gesicht zu integrieren, hätte man einen abweichenden Kühlereinsatz entwickeln müssen. aum