Die Auswertungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zeigen, welche Ausbildungen am häufigsten gewählt wurden.
Im Jahr 2022 entschieden sich die meisten Frauen für eine Ausbildung zur „Medizinischen Fachangestellten“, noch vor dem Beruf „Kauffrau für Büromanagement“. Dem folgen Ausbildungen zur „Zahnmedizinischen Fachangestellten“, „Verkäuferin“, „Kauffrau im Einzelhandel“ und „Industriekauffrau“.
Sechs beliebteste
Berufe machen 42 Prozent aus
Insgesamt machen 2022 diese sechs Berufe 42 Prozent der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge aus. Bei den Männern bleibt die Ausbildung zum „Kraftfahrzeugmechatroniker“ weiterhin auf Platz eins, gefolgt von „Fachinformatiker“. „Elektroniker“, „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“, „Verkäufer“ und neu der „Industriemechaniker“ bilden die Spitze der gewählten Ausbildungen. Auf die ersten sechs Berufe entfallen bei den Männern 28 Prozent aller bis Ende September 2022 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge.
Die Ausbildung zur „Fachkraft für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie“ hat mit 16 Plätzen den größten Sprung nach vorne auf der Rangliste gemacht. Zudem hat die Zahl der Neuabschlüsse sich 2022 beinahe verdoppelt. Erklärt wird dieser Anstieg durch den Wegfall vieler Corona-Einschränkungen im Gastgewerbe.