Immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Berufsausbildung. Währenddessen haben junge Menschen mit niedrigerem Schulabschluss oftmals das Nachsehen.
Weniger
Ausbildungsverträge, mehr Abiturienten
Im letzten Jahrzehnt war ein deutlicher Anstieg an Abiturienten zu verzeichnen, die eine duale oder schulische Ausbildung begannen. 2021 betrug der Anteil 47,4 Prozent, 12,4 Prozent mehr als noch im Jahr 2011. Auf der anderen Seite wird es für Jugendliche mit Hauptschulabschluss immer schwerer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Der Anteil hat sich im selben Zeitraum um ein Fünftel verringert.
Insgesamt werden aber deutlich weniger Ausbildungsverträge geschlossen als noch in den späten 2000- ern. Besorgniserregend ist die steigende Zahl der Jugendlichen, die sich weder in Ausbildung oder Schule noch in Arbeit befinden. Qualifikationsanforderungen, regionale Ungleichheiten, aber auch die Folgen der Pandemie machen es jungen Menschen schwer, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.