Vergütung steigt

von Redaktion

Erstmals über 1000 Euro

Im vergangenen Jahr lag die Ausbildungsvergütung erstmals bei über 1000 Euro. Das geht aus den Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Mit dem 1. Oktober als Stichtag wurden auch 2022 die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland erhoben – und sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent gestiegen. Fas ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahresniveau, als die Erhöhung nur 2,5 Prozent betrug.

1028 Euro im
Durchschnitt

Der Durchschnitt der Vergütung in Ausbildungen in tarifgebundenen Betrieben über alle Jahre hinweg lag deutschlandweit bei 1028 Euro. Mit 1029 gegenüber 1012 Euro pro Monat erzielten die Auszubildenden in Westdeutschland dabei einen leicht höheren Durchschnittswert. Trotz des höheren Anstiegs mussten sie aufgrund der Inflation Reallohnverluste hinnehmen, da vor allem bei Tarifabschlüssen aus den Vorjahren oder zu Beginn des Jahres die Entwicklung der Preise noch nicht miteinberechnet werdenkonnten.

Öffentlicher Dienst
undHandelnvorn

Auch bei einem allgemeinen Durchschnitt von 1028 Euro und einem Gehalt von mehr als 1000 Euro für etwa 60 Prozent der Auszubildenden gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ausbildungsberufen. Bei rund 15 Prozent lagen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2022 bei unter 850 Euro. Dazu zählten Berufe im Handwerk wie zum Beispiel Lackiererinnen und Lackierer, Friseurinnen und Friseure – wohingegen Berufe im öffentlichen Dienst oder im Handel über dem Durchschnittlagen.

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