Deutschland bleibt Auto-Nation

von Redaktion

Wunsch nach nachhaltiger Mobilität wächst

21000 Kilometer fahren deutsche Haushalte mit ihrem Auto durchschnittlich pro Jahr. Für 84 Prozent von ihnen hat das Auto eine hohe Bedeutung für ihre individuelle Mobilität. Das gilt auch für junge Menschen: für acht von zehn Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahre bleibt das Auto fester Bestandteil ihres Alltags. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt.

Veränderungen im
Mobilitätsverhalten

Die hohe Flexibilität und Verfügbarkeit (77 Prozent), Privatsphäre (52 Prozent) und der Schutz vor Wettereinflüssen (42 Prozent) sind die wichtigsten Gründe für die hohe Bedeutung des Autos. Gleichzeitig beeinflussen gestiegene Benzinpreise, ein verstärktes Umweltbewusstsein, attraktive Ticketalternativen im ÖPNV aber auch die Corona-Pandemie das Nutzungsverhalten. So nutzen 16 Prozent der Haushalte mit Pkw das Auto häufiger, 28 Prozent hingegen weniger als noch vor zwölf Monaten. Besonders oft wird das Auto in Haushalten mit Kindern gefahren (31 Prozent).

Wird das Auto seltener genutzt, ist dies in acht von zehn Fällen auf die gestiegenen Benzinpreise zurückzuführen. Einen Beitrag zum Umweltschutz ist in jedem zweiten Fall ausschlaggebend. Die häufigere Nutzung resultiert für je vier von zehn Befragten aus dem Mangel an Alternativen sowie dem Faktor Zeit.

Der Verbrennungsmotor hat weiterhin einen hohen Stellenwert. Für einen zukünftigen Kauf ist ein Benziner für sieben von zehn Deutsche attraktiv, für 29 Prozent ist ein Dieselfahrzeug denkbar. Jeweils für knapp die Hälfte kommt ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug in Frage. Aktuell fahren 61 Prozent der Befragten einen Benziner, 20 Prozent einen Diesel. Der Anteil an Elektro-Pkw liegt bei zwei Prozent, Hybrid-Pkw kommen auf fünf Prozent. akz/o

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