Monat des Totengedenkens

von Redaktion

Der November ist mit Allerheiligen, Allerseelen, dem Volkstrauertag, Totensonntag und dem Buß- und Bettag der Monat, in dem hierzulande traditionell den Verstorbenen gedacht wird.

Den Auftakt bildet Allerheiligen am 1. November. Eigentlich geht es an diesem Feiertag um das Gedenken an die über 15000 Heiligen der katholischen Kirche.

Auch an Allerseelen am 2. November wird durch Gebet und Fürbitten aller Verstorbenen gedacht. Aber da zumindest in einigen Bundesländern, darunter Bayern, der erste November ein Feiertag ist, gehen Familien mit ihren Verwandten an Allerheiligen auf den Friedhof, beten, legen Gestecke aufs Grab, zünden Grablichter an auf das meist Tage zuvor schön hergerichtete Grab.

Entstanden ist das Fest Allerheiligen, da über die Jahrhunderte hinweg die Zahl der verstorbenen Menschen, die heiliggesprochen wurden, stetig anstieg. Da nicht jedem Heiligen ein Kalendertag gewidmet werden konnte, wurde ein Tag zu ihren Ehren festgelegt.

Der Totensonntag am 20. November ist ein Gedenktag der evangelischen Kirche. Am 13. November wird zudem der Volkstrauertag und am 16. November der Buß- und Bettag begangen. Sowohl Christen als auch konfessionslose Menschen gedenken an diesen Feiertagen ihren Verstorbenen und besuchen deren Gräber auf dem Friedhof.

Ein Tag vor Allerheiligen, beziehungsweise in der Nacht davor, wird hier und da auch Halloween gefeiert. Der Name stammt von „All Hallows‘ Eve“, ein Fest, das ursprünglich aus dem katholischen Irland stammt und von irischen Einwanderern in die USA getragen wurde. Standen anfangs alte heidnische Bräuche zum Winterbeginn im Vordergrund, bei denen es auch um eine Verbindung von Lebenden und Toten ging, steht heute das Spektakel im Vordergurnd. In gruseligen Kostümen ziehen in der Regel Kinder von Haus zu Haus, sagen „Süßes, sonst gibt’s Saures“ und sammeln Tüten voller Süßigkeiten.dpa/vk

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