Die Maßnahmen zum Hochwasserschutz des „Kind im Zentrum Aschau“ (KIZ) an der Bernauer Straße wurden nach zehnjähriger Bauzeit abgeschlossen. Bei diesen Hochwasserschutzmaßnahmen wurden insgesamt zwölf Millionen Euro rund um die bestehenden Gebäude verbaut, das meiste davon nicht sichtbar tief unter der Erde. Die beauftragten Architekten schlugen einen Schutzwall rund ums Gelände vor. Dieses Konzept „Wagenburg“ wurde mit mehreren Maßnahmen erreicht. Eine dichte, neun Meter tiefe Spundwand zwingt das Grundwasser im Süden in tiefere Schichten abzufließen und tief unter dem Gebäude und den Kellern Richtung Norden und Richtung Bärnsee zu laufen.
Gelungene
Veranstaltung
Bei einem „Tag der Offenen Tür“ konnten sich die Aschauerinnen und Aschauer über alle Bereiche des Behandlungszentrums informieren. Die beiden Geschäftsführer des KIZ Aschau, Stefan Schmitt und Peter Wichelmann, waren am Ende des Tages sehr zufrieden mit dem Besuch, die Verbindungen zwischen dem Behandlungszentrum Aschau, der Gemeinde Aschau und der ganzen Region wurde durch so eine gelungene Veranstaltung weiter vertieft. „Wenn die Leute draußen sehen, was wir hier im Haus für die Kinder tun, kann das nur in beiderseitigem Interesse sein“, stellten sie fest.
Alle Bereiche waren für die Besucher offen, sei es in der Orthopädischen Kinderklinik, im privaten Förderzentrum oder in der Heilpädagogischen Tagesstätte. „Das Behandlungszentrum gehört zu Aschau, wie das Schloss, die Kirche und die Kampenwand“.
Kind im Zentrum (KIZ) ist die Markenbezeichnung für eine seit 107 Jahren vertraute Aschauer Einrichtung: Das bisherige Behandlungszentrum Aschau mit seinen vielen Außenstellen hat einen neuen Namen. „‘Kind im Zentrum Chiemgau‘ beschreibt am besten, wo wir sind und was wir tun. Erstmals präsentieren wir unsere Einrichtungen und deren umfassende Angebote unter einem Dach. Damit möchten wir unsere neue Marke hier im Chiemgau, als Leuchtturm für Eltern und Bezugspersonen etablieren“, so die Verantwortlichen. Die Kinderklinik verfügt über 69 Betten, hat jährlich rund 2500 stationäre, davon 1500 operative Patienten sowie 6000 ambulante Patienten. Insgesamt 187 Mitarbeiter kümmern sich um die kleinen Patienten. Daneben besteht der heilpädagogische Bereich. Insgesamt beschäftigt KIZ Aschau 293 Mitarbeiter und ist damit der größte Arbeitgeber der Gemeinde Aschau. reh