Kita: Bauarbeiten verzögern sich

von Redaktion

Auf das erhoffte Paradies für Kinder muss die Gemeinde weiter warten: Ursprünglich wollte man den Umzug bis Ende 2022 schaffen, doch nun dauert es um einiges länger, bis die neuen Räume bezogen werden können. In das Bestandsgebäude „Fiedler“ sollen nach der Renovierung vier Gruppen einziehen, gegenüber findet in einem Neubau eine Kinderkrippe mit zwei Gruppen Platz. Die Kosten belaufen sich auf gut sechs Millionen Euro, davon vier Millionen Euro Zuschüsse.

Bald nach Baubeginn im Mai 2021 war von Material- und Personalmängeln die Rede, dann von Problemen mit der Estrich-Verlegung. Im Frühjahr 2023 musste Bürgermeister Josef Huber (Wählergemeinschaft) dem Gemeinderat weitere schlechte Nachrichten verkünden. Er sprach von „ganz beträchtlichen Mängeln bei einem Gewerk“, mit dem eine Firma aus Oldenburg beauftragt war. Die „sehr mangelhafte“ Fassade musste neu angebracht werden. Der Schaden ist beträchtlich, die Dienste von Rechtsanwälten mussten in Anspruch genommen werden. „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“, erklärte der Bürgermeister. Auch die Innenmöblierung bereitete Sorgen. Hier soll ebenfalls eine neue Firma zum Zug kommen.

Ende November musste Huber den Rat mit weiterem schlechten Nachrichten konfrontieren: Ein Wasserschaden sei im Krippengebäude entstanden, und zwar durch einen defekten Durchlauferhitzer. Der sei zwar ordnungsgemäß verbaut worden, so Huber, „aber es gab einen Herstellerfehler. Der Ärger und die Verzögerungen sind extrem“, bedauerte der Rathauschef. Man versuche aber, das Ganze „möglichst schnell“ zu reparieren. win

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