Erleichtert zeigte sich die Gemeinde über eine Zusage des Amtes für Ländliche Entwicklung für eine Förderung zur Erneuerung der Dorfmitte.
Weil die Zusage bis zuletzt offen war, gab es bereits die Überlegung, den Ausbau selbst durchzuführen. Kosten soll die Maßnahme 1,7 Millionen Euro, der Zuschuss kommt auf 58 Prozent. Im besten Fall sind die Arbeiten bis 2025 abgeschlossen. Die Ein- und Ausgaben der Gemeinde Soyen entwickelten sich 2023 zufriedenstellend, doch gibt es, wie andernorts auch, Unsicherheiten bei der Planung.
Das betrifft größere Investitionen wie den Breitbandausbau, die Sanierung des Kindergartens oder die Dorferneuerung. Denn sollten sich Förderungszahlungen des Staates verspäten, müsste sich die Gemeinde um die Finanzierung selber kümmern.
Größere Ausgaben sind für Umbaumaßnahmen des Rathauses vorgesehen und für Verbesserungen bei den Feuerwehren, Ertüchtigung der Wasserversorgung und der Instandsetzung des Ärztehauses.
Kindergarten
umgebaut
Der Kindergarten wurde umgebaut. Der Eingangsbereich hat eine neue Pflasterung und einen Aufgang erhalten. Auch die Küche ist eingebaut.
Angebot für
Jungbürger
Noch etablieren muss sich die Jugendbürgerversammlung. Trotz Ankündigung ließ sich voriges Jahr kein Soyener im Jugendalter blicken. Trotzdem soll das Angebot auch dieses Jahr wieder aufrecht erhalten werden.
Königswarter Brücke
Eine Machbarkeitsstudie soll zeigen, ob die Königswarter Brücke als Fuß- und Radweg genutzt werden könnte. Auch die Nachbargemeinden Gars und Unterreit möchten das unterstützen. Bisher ist das eine reine Eisenbahnbrücke. kg