Für die Einwohner von Achenmühle wird in diesem Jahr ein lang gehegter Wunschtraum war: der Rohrdorfer Ortsteil wird endlich einen „vernünftigen“ Dorfplatz bekommen. Das ist ein großer Schritt in Richtung eines schöneren Ortsbildes, das bislang im Wesentlichen nur aus der Kreisstraße bestand, ohne wirkliche Mitte.
Für die Gestaltung des Dorfplatzes gab es viele Wünsche: Platz für ein Zelt, um größere Feste veranstalten zu können, Platz für den Achenmühler Weihnachtsmarkt, dazu eine Eisdiele mit viel Außenraum um sich aufhalten und – im Fall der Kinder – zu spielen.
Eisdiele kommt
Lösbar würden die Raumwünsche am Ende nur durch Kompromisse sein. Die wurden nach etlichen Planentwürfen auch gefunden: Eine Eisdiele wird es geben, das Vereinsheim bleibt unangetastet und Platz zumindest für ein kleineres Zelt ist auch vorhanden, das alles eingebettet in viel Grün. Einziger Wermutstropfen: Die Querungshilfe, die man sich auf Höhe des Dorfplatzes erhoffte, nicht zuletzt auch um das Durchfahrtstempo im Ort zu drosseln, wird es zumindest vorerst nicht geben.
Querungshilfe kostet
zu viel
Die Kosten dafür waren explodiert, ursprünglich waren 250000 Euro vorgesehen, am Ende hätte man wohl mindestens 500000 Euro ausgeben müssen.
Diese Summe zu investieren war dem Gemeinderat am Ende doch zu viel, vor allem deswegen, weil zu befürchten stand, dass das Durchfahrtstempo im Ort wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Straßenführung bei einer solchen Querungshilfe höchstwahrscheinlich nicht reduziert worden wäre. Ob sie dennoch kommt, weil sie die Straßenquerung für die Fußgänger einfacher macht, will man entscheiden sobald der neue Dorfplatz fertig ist.
th