Verkehrstechnisch ist die Gemeinde gut angebunden, der Zusammenschluss mit zehn weiteren Gemeinden zum Rosi-Fahrverbund kommt gut an. Auch wenn es schwierig ist, die Rosi kostendeckend zu betreiben, gibt Baumgartner zu. Er wünsche sich, dass die Rosi weniger schwerfällig ist und die Gemeinden mehr Mitsprache- und Einflussmöglichkeiten bekommen. Gleichwohl stehe er zu dem Projekt, betont Baumgartner. Ein weiteres Problem im ÖPNV ergibt sich durch den Beitritt des Landkreises Rosenheim zum MVV. Seit Dezember 2023 ist somit auch Breitbrunn im MVV-Verbundsystem. „Beide Tourismusorganisationen, der Chiemsee-Alpenland-Tourismus auf Rosenheimer Seite und der Chiemgau Tourismus e.V. auf Traunsteiner Seite, haben es bislang versäumt, für eine gegenseitige Anerkennung der Gästekarten durch den RVO und den MVV zu sorgen“, kreidet Baumgartner an. Dem Touristen sei es egal, in welchem Tourismusgebiet er sich befindet, er wolle rund um den See mit einer Karte fahren. Da brauche es „schnellstmöglich eine Lösung.“ Auch für die Schüler, die in den Landkreis Traunstein, sei es nach Ising oder nach Traunstein, pendeln, gebe es bislang wenig befriedigende Angebote. Gleichwohl sieht Baumgartner seine Gemeinde gut angebunden, auch dank Bürgerbus und Chiemseeringlinie. Allerdings gibt es nur eine Busverbindung Richtung Norden, und das nur einmal am Tag. Nachholbedarf sieht Baumgartner auch bei Radwegen. Diese fehlen nach Bad Endorf und entlang des Langbürgner Sees Richtung Eggstätt. Baumgartner will mit seinen Bürgermeisterkollegen an der Sache dranbleiben. elk