Seit einiger Zeit steht fest: Das bestehende Kinderhaus in Gstadt muss saniert und erweitert werden, denn der Kindergarten mit seinen bislang fünf Gruppen platzt aus allen Nähten. Nach der Erweiterung sollen dann insgesamt acht Gruppen Platz in dem Kinderhaus finden, das barrierefrei und mit Fahrstuhl ausgestattet Inklusion lebt.
Unvorhergesehene
Hürden traten auf
Seit Ende 2022 laufen die Umbauarbeiten. Die Erweiterung ist mittlerweile abgeschlossen. Jetzt steht der Umbau im Bestand an, „ein sehr konfliktbehafteter Prozess“, denn es traten Wasserschäden auf. Auch dass die Decken im Erdgeschoss aufgrund der Brandschutzvorschriften teilweise erneuert werden mussten, war nicht vorhergesehen. Gleichwohl sei man noch im Zeitplan: Ab dem späten Frühjahr sollen die Kindergartenkinder in den renovierten „Alt-“Bau einziehen können. „Da haben wir eine Verpflichtung gegenüber den Kindern, den Eltern und dem Personal“, so Bürgermeister Hainz. Außerdem stehe man bei den Fördermittelgebern in der Pflicht, dass die Arbeiten bis zur Fertigstellung des Kindergartens fristgerecht eingehalten werden. Der straffe Zeitplan ist das eine, das andere ist der Preis, der sich mittlerweile auf 4,7 Millionen Euro beläuft. elk