Flötzinger zieht nach Schechen

von Redaktion

Wer auf der B15 von Wasserburg Richtung Rosenheim fährt, kommt auf Höhe Schechen an einer großen Baustelle vorbei. Hier, im neuen Gewerbegebiet, wird derzeit die neue Brauerei von Flötzinger gebaut.

In der Erweiterung des Gewerbegebietes sind drei Parzellen entstanden. Eine davon will das Straßenbauamt Rosenheim nutzen, eine andere im Umfang von über 42000 Quadratmeter hat die Brauerei erworben. Im finalen Zustand sollen am neuen Standort rund 400000 Hektoliter Bier und 150000 Hektoliter alkoholfreie Getränke produziert werden. Bis es so weit ist, wird allerdings noch einige Zeit vergehen.

Verlegung über
mehrere Phasen

Die Erschließung der Fläche erfolgt über eine Stichstraße mit Wendehammer von der B15. Eine Abzweigung führt auf das Flötzinger-Gelände. Über eine Umfahrungsstraße kreisen die Lkw um das Gelände und gelangen zur Beladungsstelle.

Die Planungen für die neue Brauerei hat Bettina May, Projektleiterin vom Architekturbüro ATP aus Innsbruck, dem Schechener Gemeinderat vorgestellt. Zwischen den zwei Gebäuden befindet sich demnach der Mitarbeitereingang. Im östlichen Gebäude sind Sudhaus, Tankfarm und Technik untergebracht. Im westlichen Gebäude befinden sich die Abfüllanlage, das Lager und die Verladungsstelle. Die Gebäude sind eingeschossig, lediglich der Mitarbeiter-Bereich mit Büros, Umkleiden und Pausenräumen sowie der Technikbereich laufen über zwei Stockwerke.

Eine extensive Dachbegrünung, eine PV-Anlage sowie viel Holz als Baustoff sind laut Planerin vorgesehen. Die Realisierung erfolge in drei Phasen. Zunächst ziehen die Logistik und ein Teil der Produktion nach Schechen. Wenn alles klappt, soll Phase eins im Frühjahr abgeschlossen werden. Später folgen Abfüllanlage und Sudhaus. khe

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