Gemeinde entwickelt sich

von Redaktion

Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten finden und umsetzen – das will die Gemeinde Großkarolinenfeld mit einem sogenannten „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept“ (ISEK). Das soll auch dem Ortsteil Tattenhausen zugutekommen.

Die Tattenhausener wünschen sich schon länger eine Neugestaltung ihres Dorfes. Um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, will die Gemeinde das Vorhaben fördern lassen. Eine Städtebauförderung für Tattenhausen alleine ist aber nicht zu bekommen. Zuerst ist ein sogenanntes „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ für Gesamt-Großkarolinenfeld inklusive dem Ortsteil Tattenhausen auszuarbeiten. Dabei werden auch Aspekte des Verkehrs, des Einzelhandels oder soziale Belange in die städtebauliche Entwicklung einbezogen. Mit den Ergebnissen des ISEK kann dann eine vertiefende Untersuchung der Tattenhausener Ortsmitte durchgeführt werden. Damit kann man schließlich Mittel aus der Städtebauförderung für Tattenhausen beantragen. Im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen soll dann auch die Kanalisation saniert werden. Im November gab es gute Neuigkeiten von der Regierung von Oberbayern: Der Bewilligungsbescheid ist im Großkarolinenfelder Rathaus eingetroffen. Eine Auftaktveranstaltung soll im Frühjahr stattfinden.

Ziele werden
gesammelt

Unter der Beteiligung der Bürger werden von nun an Ziele und Vorschläge für die Ortsentwicklung über einen Zeithorizont von etwa 15 Jahren gesammelt. Untersucht werden dabei unter anderem die Themen Verkehr, Städtebau, Gewerbe und Einzelhandel, Kultur und Freizeit sowie Klima und Nachhaltigkeit. khe

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