Der Sportplatz an der Rosenheimer Straße ist bald Geschichte, wenn dort das neue Baugebiet mit Nahversorger und Naturkindergarten entsteht.
Drei Fußballplätze
samt Sportheim
Doch die Sportler dürfen sich auf einen adäquaten Ersatz freuen: Am nördlichen Ortsrand Richtung Hochstätt ist eine neue Sportanlage mit drei Fußballplätzen und Vereinsheim geplant. Der Gemeinderat hat im Oktober den Satzungsbeschluss für die Aufstellung des Bebauungsplanes gefasst. Die Fußballplätze werden vom Sportverein Schechen realisiert. Der Bau des Sportheims im Auftrag der Gemeinde startet bereits im Frühjahr.
Die Zufahrt zum Gelände erfolgt von der RO 53 Richtung Hochstätt. Den hohen Parkplatzbedarf – etwa bei Fußballturnieren – will man mit 93 Stellplätzen decken. Über den Parkplatz erreicht man ein zentrales Gebäude, das als Sportheim, Gaststätte und Gemeindehaus genutzt werden soll. Im Südosten ist ein Sportplatz, im Norden zwei weitere vorgesehen. Auf einer Fläche Richtung Ortsrand soll ein neuer Wertstoffhof gebaut werden, der vom Landkreis geplant wird. Eine genaue Ausgestaltung ist hier noch offen.
Beim Bau des Gemeinschaftsgebäudes auf der Sportanlage will die Gemeinde neue Wege gehen. Für das Gebäude mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten soll ein Generalunternehmer beauftragt werden. Dabei wird nicht jedes Gewerk einzeln ausgeschrieben, sondern das Vorhaben generell beschrieben und danach gebaut. Man erhofft sich in der Gemeinde, damit die Kosten zu senken. Die Nutzungsfläche liegt bei rund 800 Quadratmetern und es soll Platz für die Spielfeldinfrastruktur, eine Gastronomie, den Musikverein sowie einen Schießstand geben. Für die Sportler sind fünf Umkleideräume sowie drei Duschräume vorgesehen.
Die Küche der Gastronomie soll für 250 „Essensteilnehmer“ ausgelegt sein, der Gastraum für 100 Gäste. Der Musikraum soll bauphysikalisch wie ein schulischer Musiksaal gestaltet sein, der Schießstand ist als digitale Anlage für die Verwendung von Druckluftwaffen zu realisieren. Auf der Dachfläche soll eine Solaranlage entstehen. khe