Was die Gemeinde umtreibt

von Redaktion

Seit einiger Zeit ist eine Umgehungsstraße in Rechtmehring in Diskussion. Es betrifft die Kreisstraße MÜ32, die von Haag kommend durch den Kernort Rechtmehring weiter Richtung Freimehring führt. Diese soll im Norden und Westen des Kernortes und nördlich des Friedhofs vorbeiführen. Ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss liegt dazu vor. In der Gemeinde gibt es unterschiedliche Ansichten über die Notwendigkeit einer Umgehungsstraße. Die betroffenen Grundeigentümer haben einen Antrag gestellt, ein Verkehrsgutachten in Auftrag zu geben. Dieses liegt seit kurzer Zeit vor und wird mit den Anliegern besprochen werden. Parallel dazu werden die rechtlichen Möglichkeiten geprüft, eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen zu erwirken, damit der Schwerverkehr nicht mehr durch den Ort führt. Anliegern zufolge ist der Schwerverkehr das Hauptproblem der Lärmbelästigung.

Der bestehende Brunnen in der Nähe von Heimbuch liefert für die Rechtmehringer Bürger gutes Trinkwasser in ausreichender Menge. Um „auf zwei Beinen“ zu stehen, wie Bürgermeister Sebastian Linner sagt, wäre ein zweiter Brunnenstandort sinnvoll, zumal die Einwohner und damit auch der Wasserverbrauch steigen. Die erste Probebohrung hinter dem Ortsteil Homberg war leider ohne Erfolg. Unweit von Homberg, aber viel tiefer gelegen an der Straße zum „Lackl an der Sonnenseite“, erwägt die Gemeinde derzeit eine Versuchsbohrung, um das Trinkwasser zu finden.

In der Steinweger Straße in Hart gibt es derzeit keine Trennung zwischen Regenwasser- und Schmutzwasserkanal. Zudem ist der Kanal in die Jahre gekommen und sollte erneuert werden. Dazu laufen derzeit die vorbereitenden Arbeiten, um möglichst noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können. Auch in der Waldstraße in Rechtmehring sollen die Abwasserleitungen erneuert werden.

Schule zieht im
Sommer um

Weiterhin lebhaft geht es zu in der Grundschule Rechtmehring, da alle Schüler des Maitenbether Schulgebäudes übergangsweise zwei Jahre in Rechtmehring untergebracht sind. Der Schulbetrieb mit fast 200 Schülern klappt trotzdem. In den Sommerferien ist der Umzug nach Maitenbeth geplant. Bereits 2023 errichtete die Gemeinde im Pausenhof eine Kirtaschaukel und eine Basketballanlage und sanierte den Hartplatz. Ein neuer Zaun steht noch an. fxm

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