Die Gemeinde rüstet sich für die Zukunft. So beginnt im Frühjahr der Neubau des Heizhauses für die gemeindliche Hackschnitzelheizung, die alle öffentlichen Liegenschaften sowie das Rathaus, die Schule, die geplante Turn- und Gemeindehalle, das Feuerwehrhaus und den Alten Wirt mit Wärme versorgen soll. Des Weiteren soll mit dem Bau der Turnhalle im Sommer begonnen werden. Für diese großen Investitionen von rund fünf Millionen Euro benötigt die Gemeinde entsprechende Mittel. Wichtig ist Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, dass der Haushalt auf soliden Beinen steht, auch wenn größere Projekte anstehen. Daher wurden Grundstücke im Gewerbegebiet Küham Nord verkauft. Ebenfalls für das laufende Jahr steht die Sanierung der Wasserleitungen in der Goethestraße an, die aus den 70er-Jahren stammen. Neben den Leitungen und Hausanschlüssen werden hier auch Gehwege und Asphaltdecken ersetzt.
Familienzentrum und
Betreuungsplätze
„Was mich besonders freut, ist, dass es uns gelungen ist, ein Grundstück für ein Familienzentrum zu erwerben“, so Bürgermeisterin Antonia Hansmeier. Das Familienzentrum sei dringend notwendig, das Grundstück liege zentrumsnah und sei gut zu erreichen. Aufgrund der Bedarfsplanung sieht die Gemeinde bei den Kinderbetreuungseinrichtungen weiteren Handlungsbedarf. So reichen die Räume auch nach dem erfolgten Kindergartenanbau für die vielen Kinder nicht aus. Auch die Kita ist mit ihrer nun vierten Gruppe bereits ausgelastet. „Es ist richtig, hier einen zukunftsträchtigen Schritt zu gehen und ein Familienzentrum zu bauen.“ Das Grundstück ist 4500 Quadratmeter groß und bietet Platz für Erweiterungen, so Antonia Hansmeier. Man wolle dem Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung für Grundschüler ab dem Jahr 2026 gerecht werden.
Schuleinschreibung
Ein wichtiges Thema ist jedes Jahr die Schuleinschreibung an der Grundschule. Aktuell werden 156 Kinder unterrichtet. „Zum Schulanfang bekommen die neuen Schülerinnen und Schüler T-Shirts, bedruckt mit dem Schullogo. Die Kosten hierfür sowie für die Bewirtung bei der Einschreibung trägt dankenswerterweise der Elternbeirat“, sagt die Bürgermeisterin Hansmeier, die dieses Engagement zu schätzen weiß.
Im aufgewerteten Alten Wirt konnte durch eine Nutzungsänderung ein Jugendraum eingerichtet werden. Die Jugendlichen selbst haben „alle zamghoifa“ und durch Spenden ortsansässiger Firmen und durch die Unterstützung der AG „Sachen machen“ sowie privater Gönner zusammen mit dem Jugendpfleger vor Ort einen eigenen Treffpunkt ins Leben gerufen.
Eigenleistung der
Wehren
Mit viel Herzblut und Eigenleistung stemmten die Haigerloher Schützen ihr Schützenheim und auch die Feuerwehrler aus Weidenbach konnten mit einem Zuschuss der Gemeinde einen Anbau errichten, in dem der Verkehrsanhänger und das Tragkraftspritzenfahrzeug untergestellt sind. Auch der liebevoll gestaltete Christkindlmarkt wäre ohne das Engagement der Vereine und der Schule nicht möglich. Hier sorgen etwa der Chor der Grundschule und die Bläser des Musikvereins für besinnliche Stimmung.
Antonia Hansmeier wünscht sich, dass die Gemeinde „sich weiterhin so prächtig entwickelt und moderat wächst wie in den vergangenen Jahren, dabei aber das Mia-san-Mia-Gefühl beibehält“. kl