Große Aufgaben warten in Salmanskirchen

von Redaktion

Salmanskirchen – Der Abbruch auf dem Molkereigelände hat begonnen, wobei die Höhe des Gebäudes und die Grenzbebauung nach Osten eine Herausforderung darstellen. Entsorgt wird nach Abfallschlüssel: Das Material, das wiederverwendet werden kann, wird geborgen und für zukünftige Baumaßnahmen gelagert. Im Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Was dann mit dem Gelände passieren wird, ist noch nicht entschieden. Angedacht ist die Umsetzung von Vorschlägen aus den gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen des Bürgerforums.

Da die freigelegte Fläche öffentlich genutzt werden muss, gab es eine Reihe von Ideen: Sitzbänke und Ratschecken, Aktionsmöglichkeiten wie etwa ein Pumptrack, ein Naturlehrpfad, Stockbahnen und Platz für Feste. Einzig der Schornstein auf dem Gelände wird zur Erinnerung an die Molkerei, die vielen Menschen einen Arbeitsplatz bot, stehen bleiben. Der ursprüngliche Plan des Wohnungsbaus musste durch die Zweckbindung von Fördermitteln für den Abriss auf Eis gelegt werden.

Straßensanierung

In Salmanskirchen muss die Perleshamerstraße saniert werden. Die Entwässerung und der Straßenbelag müssen erneuert werden. Die geplanten Kosten betragen für die Perleshamerstraße etwa 472000 Euro. Auch die Sanierung der Brücke nach Genzing steht auf der Agenda. Diese soll dann wieder mit einer Belastung von 30 Tonnen befahrbar sein. Kosten für die Brücke liegen derzeit bei rund 361000 Euro.

Renaturierung
Aidenbach

Der Aidenbach befindet sich in Teilabschnitten in schlechtem Zustand und muss renaturiert werden. Mit den Bachanliegern wurde eine Infoveranstaltung abgehalten. Verhandlungen mit den Eigentümern, ob die erforderlichen Uferstreifen für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden, laufen. Großteils konnte bereits eine Einigung erzielt werden. Der Gewässerunterhaltungszweckverband Rosenheim wurde mit der Planung und Umsetzung beauftragt. Die Renaturierungsmaßnahmen werden durch den Freistaat Bayern mit rund 70 Prozent gefördert.

Rückhaltebecken
am Schloss

Die Gemeinde Ampfing wurde vom Landratsamt Mühldorf angeschrieben und aufgefordert, die Regenwasserentwässerung Salmanskirchen zu regeln. Um bei Starkregenereignissen zu verhindern, dass der Aidenbach zu sehr anschwillt und über die Ufer tritt, muss eine Drosselung stattfinden. Hier bietet sich an, in der Nähe vom Schloss Salmanskirchen ein relativ seichtes Regenrückhaltebecken zu schaffen. Das künstlich angelegte Rückhaltebecken kann kurzfristig große Mengen anfallendes Niederschlagswasser vorübergehend speichern, damit es verlangsamt in den Aidenbach eingeleitet wird. Der erforderliche Grundstückserwerb ist dazu bereits durch die Gemeinde abgeschlossen. stl

Artikel 1 von 11