Wer gedacht hat, dass nach dem Ritterspielspektakel Ruhe einkehrt, hat sich getäuscht: Mit der Neuauflage des Volksfestes sorgte Bürgermeister Josef Grundner für eine positive Überraschung. Nach neun Jahren Pause heißt es am 8. Mai endlich wieder: „Ozapft is!“ Im Festzelt soll wie auch beim Rosenheimer Herbstfest Flötzinger Märzen ausgeschenkt werden, 2015 gab es in Ampfing das letzte Volksfest. Mangels Besucher wurde es eingestellt. Das soll sich ändern.
Die Unterschriften
sind gesetzt
Mit den Wirtsleuten Carina und Sebastian von den Almrausch Festzelten, die unter anderem den Almrausch-Stadl am Waldkraiburger Volksfest betreiben, hat die Gemeinde die passenden Partner gefunden. „Ampfing ist eine wachsende, aufstrebende Gemeinde“, so Sebastian Mayerhofer. Und das Ritterspiel „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“ habe gezeigt, dass in der Gemeinde „alle zusammenhalten“. Daher hätten die Wirtsleute sich gesagt: „Wir trauen es uns zu, das Ampfinger Volksfest zu reanimieren.“
Das etwas andere
Konzept
Um das zu erreichen, soll es, so Grundner, ein „etwas anderes Konzept“ geben, das auch junge Leute anspricht: „Wir werden klein, aber fein und locker“. Es werde ein „superschönes Zelt“ für gut 1500 Besucher geben. Was sonst noch geboten wird, erarbeiten die Wirtsleute Carina und Sebastian gerade mit der Gemeinde. Aber eines stehe schon fest: „Alle sind Feuer und Flamme“, freut sich der Festwirt. Neben Bürgermeister Grundner hoffen alle Beteiligten auf einen Erfolg und auf mehr Zuspruch als vor neun Jahren. Die Aussichten stehen gut: Der Mai verspricht frühlingshafte Temperaturen und der Vatertag am 9. Mai sowie der Muttertag am 12. Mai zusätzlichen Zulauf. So werde es am Vatertag, so Sebastian Mayerhofer, auf jeden Fall einen Frühschoppen geben, „wie es sich gehört“. Weitere Details zum Programm und den Attraktionen gibt es Anfang 2024 bei der offiziellen Präsentation. stn