Weil Zusammenhalt wichtig ist

von Redaktion

Durch engagierte Bürgerinnen und Bürger wurde 2006 die Bürgerhilfe Pfaffing e.V. gegründet. Basis dafür war eine Arbeitsgruppe, die sich 2005 auf Initiative des damaligen Seniorenbeauftragten Adolf Mayerhofer und des damaligen Bürgermeisters Josef Niedermeier senior bildete. Die Organisationsleitung aller Treffen lag in den Händen von Lorenz Ostermaier, damals Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und späterer Bürgermeister von Pfaffing. Das Hauptanliegen war die Gründung einer Hilfsorganisation, welche sich speziell um die Belange der in der Gemeinde lebenden, älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern kümmert und ihnen bei der Bewältigung von verschiedensten Alltagsproblemen hilft.

Derzeit hat der Verein unter dem Ersten Vorstand Andreas Demmel und dem Zweiten Vorstand Dr. Burkhard Müller rund 250 Mitglieder, von denen etwa 30 aktiv als Ehrenamtliche tätig sind.

Nachbarschaftshilfe
immer wichtiger

Aktive Nachbarschaftshilfe wird gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Bürgerhilfe Pfaffing e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, ältere hilfsbedürftige und kranke Menschen zu beraten, begleitend zu betreuen, ihnen in Notfällen unter die Arme zu greifen oder Hilfe zu vermitteln. Die alltagsunterstützenden Angebote richten sich an alle Gemeindebürger, Mitglieder und Nichtmitglieder der Bürgerhilfe. Der besondere Fokus ist hierbei auf ältere und alleinstehende Menschen gerichtet, die so ihren Lebensabend möglichst lange selbstbestimmt in ihrem gewohnten Wohnumfeld verbringen können.

Es werden Aktivitäten wie eine gemeinsame Wandergruppe, wöchentlich professionell angeleitete Sturzvorbeugungsübungen und Vorträge verschiedener Themenbereiche angeboten. Durch regelmäßige Veranstaltungen wie gesellige Spielenachmittage in den Räumlichkeiten der Bürgerhilfe und gemeinsame Gasthausbesuche soll sozialer Vereinsamung und Isolation entgegengewirkt werden. Insbesondere in der Corona- Zeit bot der Verein spezielle Angebote wie Einkaufshilfe und die Besorgung von Medikamenten für Menschen in Quarantäne an.

Seit der Vereinsgründung hat die Bürgerhilfe eine stetige Zunahme von Anfragen nach Beratung und Hilfevermittlung erlebt. Besonders geschätzt wird, dass Betroffene und deren Angehörige zeitnah und unbürokratisch Auskünfte und Beratung über individuelle Möglichkeiten bekommen.

Nur ein Beispiel aus der aktiven Vereinsarbeit war die erfolgreiche Unterstützung einer älteren alleinstehenden Frau, die telefonisch vom Krankenhaus aus um Hilfe bat, da der Umzug ins Altersheim im Raum stand. Dank der guten nachbarschaftlichen Gemeinschaft, des Pflegedienstes, eines Hausnotrufs und des engagierten Einsatzes verschiedener Mitarbeiter der Bürgerhilfe wurde es ihr ermöglicht, noch mehrere Jahre lebensfroh in ihrem eigenen Haus leben zu können.

Tatkräftige Unterstützung durch hilfsbereite, neue ehrenamtliche Mitarbeiter jeden Alters und Geschlechts für verschiedene Aufgaben ist jederzeit herzlich willkommen. Denn der Verein lebt von der Gemeinschaft und für die Gemeinschaft. obm

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