Auf eigene Faust

von Redaktion

Erfahrungen und Tipps für den Solo-Roadtrip

Alleine zu verreisen gehört wohl zu den größten Abenteuern im Leben. Doch 44 Prozent aller Frauen nennen Sicherheitsbedenken als Hauptgrund für den Verzicht auf Solo-Trips – und verpassen damit eine unvergessliche Reise. Warum der Urlaub nur mit sich selbst so lohnend ist und wie ein Solo-Roadtrip gelingt.

Freiheit und Flexibilität

Alleine zu verreisen bedeutet Freiheit – die Freiheit zu tun und zu lassen, was man möchte und wann man möchte. Das sieht auch mehr als die Hälfte der befragten Frauen der Umfrage von YouGov und Tourlanes so. Dabei kann man herausfinden, wer man ist, wenn man auf niemanden Rücksicht nehmen muss.

Dazu bietet das Alleinreisen eine hervorragende Möglichkeit, persönlich zu wachsen. Es werden wohl so manche Herausforderungen auftauchen, die aus der Komfortzone locken. Doch belohnt wird man mit Selbstvertrauen, mehr Selbstständigkeit, Erfahrungen, neuen Perspektiven und Kontakten oder gar Freundschaften! Für den ersten Versuch sei ein Roadtrip mit dem Auto ans Herz gelegt.

Sicherheit durch Planung

Mit dem Auto andere Länder zu entdecken, ermöglicht besonders viel Unabhängigkeit. Man ist nicht auf Zug- oder Flugverbindungen angewiesen und kann dazu wunderbare Orte auf der Welt erreichen, die nicht an öffentliche Verkehrsmittel angebunden sind. Doch gerade diese Unabhängigkeit kann bei einer Panne mitten im Nirgendwo zum Problem werden. Gute Vorbereitung ist hier das A und O. Ein Basis-„Schrauberkurs“ im Vorfeld lehrt die Grundkenntnisse über Fahrzeugwartung und kleine Reparaturen. Entsprechendes Werkzeug, ein gefüllter Benzinkanister sowie eine Reiseapotheke und Notfallverpflegung dürfen natürlich nicht im Kofferraum fehlen.

Der Weg ins Abenteuer

Ein Ziel vor Augen zu haben, steigert nicht nur die Vorfreude auf einen Trip. Vorab Rast- und Schlafplätze sowie Einkaufsmöglichkeiten rauszusuchen, kann ein Gefühl von Sicherheit geben. Wichtig ist auch, entsprechende Länderregelungen für Autofahrende zu kennen, zum Beispiel die Mautregeln – das erspart möglichen Stress während der Reise.

Keine Angst vor der Einsamkeit

Hand aufs Herz, es wird einsame Momente geben. Doch auch diese gehen vorbei. Familie und Freunde sind nur einen Anruf oder eine Nachricht entfernt, sofern das Telefonnetz es zulässt. Auch Bücher können wunderbare Begleiter sein und Freude schenken. Ein E-Book speichert gleich mehrere. Über die sozialen Netzwerke kann man sich heute auch ganz einfach mit Einheimischen oder anderen Alleinreisenden auf der ganzen Welt vernetzen und verabreden. Sei es für ein gemeinsames Essen, einen Ausflug oder einfach nur auf einen Kaffee. Zudem hebt Selbstfürsorge die Laune: eine Meditation, ein Drei-Gänge-Menü oder ein Picknick vor einem atemberaubenden Sonnenuntergang – es gibt Möglichkeiten für jedes Budget!

Ein guter Rat zuletzt von erprobten Alleinreisenden: Wer sich an einem Ort nicht wohlfühlt, sollte weiterfahren. Die eigene Intuition ist ein guter Kompass.

Und wer sich vorerst doch scheut, allein auf Reisen zu gehen, kann eine Region zunächst mit einem Reiseunternehmen oder -veranstalter erkunden, um Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.

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