Viele Aufgaben stehen an

von Redaktion

Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) gibt sich offen: In 2024 stehen viele Aufgaben an. Da sind die Starkregenereignisse, die der Gemeinde Sorgen bereiten, der Breitbandausbau soll weiterverfolgt werden. Die Grundschule muss auf längere Sicht energetisch saniert werden. Für die Feuerwehr Greimharting soll ein neuer Standort gesucht werden. Daneben gibt es noch viele weitere Aufgaben.

Was den kommunalen Wohnungsbau angeht, so habe man schon einiges geschafft. Gleichwohl braucht es noch mehr Grundstücke, um Bauland für Einheimische auszuweisen. Vor knapp fünf Jahren wurde das erste Mehrparteienhaus an der Greimhartinger Straße errichtet, ein zweites Gebäude wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt. Insgesamt sind es 18 unterschiedlich große Wohnungen, familienfreundlich, seniorengerecht und barrierefrei, sowie 17 Tiefgaragenstellplätze. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro, 1,2 Millionen davon werden gefördert.

Leider stehen keine Gewerbeflächen zur Verfügung, bedauert der Rathauschef. Man wolle vorhandene Fläche entwickeln und erweitern, aber nicht in die Fläche gehen.

Schon in 2022 wurde in Pinswang der Wasserhochbehälter neu gebaut. Die Wasserversorgung, die zwischen der Marktgemeinde Prien und Rimsting 1961 gegründet und 1968 ihren Betrieb aufnahm, versorgt über drei Brunnen die beiden Gemeinden sowie auch noch einige Ortsteile außerhalb von Rimsting sowie Teile der Gemeinde Riedering in einem Notverbund. An den 1,35 Millionen Euro Gesamtkosten beteiligten sich Rimsting und Riedering zu jeweils 50 Prozent. Für den Hochbau gab es keine Fördergelder, aber „wir sind im Kostenrahmen geblieben,“ sagt Bürgermeister Fenzl. Der alte Hochwasserbehälter soll heuer abgerissen werden. Der Hochbehälter in Ludwigshöhe, der die Gemeinden Rimsting und Prien versorgt, muss ebenfalls saniert werden, eine Maßnahme, die zwischen drei und fünf Millionen Euro kosten wird, schätzt der Bürgermeister. Gleichzeitig soll ab Frühjahr 2024 der Wasserhochbehälter in Osterhofen saniert werden. Die Sanierungsarbeiten werden auf gut 915000 Euro taxiert.

ISEK, Mobilität und Entwässerung

Was steht noch an für das laufende Jahr? Rimsting will in das Städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK einsteigen. Dazu hat die Gemeinde ein Fachbüro mit der Erstellung eines Konzepts beauftragt. Der Gemeinderat wird sich baldmöglichst damit befassen. Auch ein integriertes Mobilitätskonzept soll kommen. Da geht es um Themen wie beispielsweise Personennahverkehr oder Ortsumfahrung, erklärt Bürgermeister Fenzl. Ebenfalls weit oben auf der Prioritätenliste steht die Oberflächenentwässerung. „Insbesondere wenn es Starkregenereignisse gibt, haben wir ein echtes Problem,“ sagt Bürgermeister Fenzl. elk

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