Der Luftkurort Kiefersfelden liegt eingebettet im schmalen Inntal, das vom Tiroler Kaisergebirge mit seinen majestätischen Felsformationen und dem wilden Inn geprägt wird. Daher auch der touristische Name der Grenzgemeinde „Kaiserreich“. Romantische Naturseen, Gebirgsbäche und anspruchsvolle Bergtouren bieten vielfältige Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, die sich auch deutlich in der Zimmer- und Bettenauslastung durch Urlaubsgäste bemerkbar machen, die zwischenzeitlich das ganze Jahr über den Ort beleben.
Erstmalig mehr als
100000 Besucher
Vor allem das großzügige Freizeit- und Erlebnisbad „Innsola“ mit seinen beheizten Außen- und Innenbecken sowie Erdsauna, Dampfbad und Gradierwerk bieten Einheimischen und Gästen außergewöhnliche Erholungsvarianten.
So ist für die Verantwortlichen um Bürgermeister Hajo Gruber (UW) auch das Innsola, inzwischen das einzige Hallenbad zwischen Rosenheim und Innsbruck (Tirol), ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt, dessen Erhalt und innovativen Ausbau sich die Gemeinde einiges kosten lässt.
Das schlägt sich auch in den Besucherzahlen nieder; im vergangenen Jahr wurde erstmals die „Einhunderttausend-Marke“ klar überschritten. Hinzu kommen das sich gerade im technischen Umbau befindliche Heimatmuseum „Blaahaus“ mit beeindruckenden Zeugen der Kieferer Marmor- und Zementwerksgeschichte und der erst kürzlich eröffnete „Kieferer Energie-Wanderweg“, der Kiefersfeldens industrielle Vergangenheit erlebbar und verständlich macht. Das Blaahaus soll nach dem Umbau voraussichtlich im Sommer wieder öffnen.
Ein weiteres touristisches Highlight ist das Wasserkraftwerk „Gießenbach“ mit seinem riesigen hölzernen Wasserrad. Erbaut im Jahre 1910, war es das erste kommunale Wasserkraftwerk des Freistaats und es ist auch heute noch in Betrieb und erzeugt regenerative Energie aus Wasserkraft für die Kieferer Haushalte.
Besonders
gastfreundlicher Ort
Das alles schlägt sich natürlich auch in der rasanten Entwicklung der Übernachtungszahlen für die Grenzkommune nieder. Wurden im Jahre 2015 gut 57000 Übernachtungen gezählt, waren es im vergangenen Jahr bereits über 105000 Gäste, die zumindest einmal in „der Kiefer“ übernachtet haben.
Zwischenzeitlich ist Kiefersfelden auf der Rangliste der gastfreundlichsten Orte in Deutschland sogar auf Rang 13 geklettert, wie es die internationale Reiseagentur „booking.com“ ausgewertet und auf ihrer Homepage veröffentlicht hat. hko