Ein zukunftsweisendes Jahr

von Redaktion

„Bewegte Jahre liegen hinter uns und ich hoffe, erfolgreichere vor uns“, sagt Bürgermeister Paul Dirnecker (FWS). Krisen, Inflation und Zinserhöhungen hätten allen Menschen viel abverlangt und seien auch an der Gemeinde nicht spurlos vorübergezogen. Aktuell würden kaum noch Bauanträge gestellt. Auch beim Gewerbe habe die generelle Entwicklung zu Verunsicherungen geführt und Investitionen gehemmt, betont Dirnecker. Generell sei festzustellen, dass die Stimmung im Land schnell ins Negative kippe, wenn das wirtschaftliche Wachstum mal geringer ausfalle oder gar ausbleibe.

Herausforderungen
mutig angehen

Das sprichwörtliche Glas werde häufig nicht halb voll, sondern halb leer gesehen, findet der Bürgermeister. Er würde sich wünschen, dass mehr Aufbruchstimmung herrschen würde, um die vielen Herausforderungen mutig angehen zu können. Das gelte für Deutschland, aber auch für seine Gemeinde, denn Schonstett hat einen Spagat zu meistern. Für alle bevorstehenden Pflichtaufgaben fehlen die finanziellen Mittel. Auf der Agenda bis 2025 steht neben dem Feuerwehrhausneubau mit geschätzten Kosten von bis zu 3,3 Millionen Euro noch die Sanierung des Regenwasserkanals für etwa 600000 bis 700000 Euro.

Im Vergleich dazu: 2023 konnte aus dem Verwaltungshaushalt mit rund 238600 Euro ein unerwartet hoher Überschuss erzielt werden, der dem Vermögenshaushalt zugeführt werden konnte. Prognostiziert wurden rund 50000 Euro. Daran wird deutlich, dass es möglichst keine Ausfälle bei den Steuereinnahmen geben darf, denn es gibt ohnehin wenig Spielraum für Investitionen.

Dementsprechend werden die anstehenden Projekte die Gemeinde voraussichtlich über Jahrzehnte finanziell belasten. ca

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