Oberflächenentwässerung ist ein Knackpunkt in der Gemeinde, in manchem Ortsteil ist sie ohnehin nicht unproblematisch. Das wurde bei Starkregenereignissen der letzten Jahre immer wieder deutlich. Ein Rückhaltebecken mit 7500 Kubikzentimetern Fassungsvermögen und Filteranlagen soll dafür sorgen, dass das Wasser langsam und ohne Schadstoffe in den Obinger See geleitet wird. Zudem sind im Bebauungsplan Regenwasserzisternen mit einem Fassungsvermögen von mindestens vier Kubikmeter festgesetzt. Darüber hinaus hat die Gemeinde mit rund 200000 Euro kräftig in den Hochwasserschutz investiert und vor allem am Seeauslauf nachgebessert. Dafür wurden unter der Jepoldinger Straße zwei zusätzliche Durchlässe eingebaut. Laut Planer hätte dabei ein Durchmesser von 600 Millimeter gereicht, die Gemeinde sei jedoch „auf Nummer sicher gegangen“ und habe sich für einen Durchmesser größeren Durchmesser und einen zusätzlichen Durchlauf entschieden, hebt der Bürgermeister hervor und hofft, dass das Thema Hochwasser damit endlich vom Tisch ist. Zumal bei der Querung der Staatsstraße 2094 ebenfalls zwei neue Rohrleitungen verbaut wurden, die im Fall des Falles zum verbesserten Abfluss aus dem Obinger See beitragen können. Auch im Bereich Kohlstatt wurde mit einem Wall und der Umwandlung von Ackerland in Wiesen an Stellschrauben für eine regulierte Wasserführung und bessere Sickerfähigkeit des Bodens gesorgt. ca