Helfen aus Überzeugung:über die Johanniter

von Redaktion

Bereits 1949 erkannten Mitglieder des deutschen Johanniterordens die Notwendigkeit, die Gesundheitsversorgung im Nachkriegsdeutschland durch Ausbildungen in Erster Hilfe zu verbessern. Überall fehlte es in den Jahren des Wiederaufbaus an medizinisch ausgebildetem Personal. Als Vorbild diente die Hilfsorganisation „St. John Ambulance“, die in der britischen Besatzungszone mit der Erste-Hilfe-Ausbildung von Polizei, Feuerwehren und der breiten Bevölkerung begonnen hatte und zum britischen Pendant des Johanniterordens gehörte. Bereits die Anfänge nach der Gründung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als Werk des evangelischen Johanniterordens im Jahr 1952 waren getragen von Idealismus und ehrenamtlichem Engagement. Gespeist wird die Freude am Helfen aus christlichen Werten und Überzeugungen – wie sie schon seit mehr als 900 Jahren durch den Johanniterorden verkörpert werden.

Mit mehr als 30000 hauptamtlich Beschäftigten, rund 46000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern ist die
Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten Hilfsorganisationen Europas und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft
. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von älteren, kranken und geflüchteten Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland, etwa bei Hunger- und Naturkatastrophen. khe

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