Sicherheitsrisiko Mähroboter

von Redaktion

Überprüfung ergab Gefahr für die Kleinsten

Mähroboter können die Arbeit im Garten deutlich erleichtern. Allerdings sind sie auch gefährlich – gerade für die kleinsten Menschen im Haushalt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest (Ausgabe 4/2024). Dass von acht getesteten Mährobotern kein einziger „gut“ oder „sehr gut“ abschneidet, hat nämlich vor allem einen Grund: Die Geräte zeigten bei der Sicherheitsüberprüfung gravierende Mängel.

Mithilfe einer Attrappe simulierten die Tester einen Kinderarm. Das alarmierende Ergebnis: Sieben von acht Geräten stoppten nicht.

Faszination
auf Kleinkinder

Dabei üben besonders Mähroboter auf Kleinkinder, die etwa gerade im Krabbelalter sind, eine besondere Faszination aus. Denn sie gleichen von Größe und Gestalt Spielzeugen. Dem Kind fehlt zudem im Alter von ein bis zwei Jahren jegliche Fähigkeit, die Gefahrensituation richtig einzuschätzen. Mögliche Folgen können von Schnittverletzungen bis hin zu Teilamputationen reichen.

Warum solche Geräte dennoch zugelassen werden, hat vor allem einen bürokratischen Hintergrund. Denn bei der Attrappen-Prüfung mit Kinderarmen aus Holz handelt es sich nicht um eine Normprüfung. Deshalb erhielten sechs Modelle bei der Prüfung immer noch ein „ausreichend“ für die Sicherheit.

In der Gesamtwertung schafften es fünf Modelle sogar noch zu einem „befriedigend“. ck/dpa

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