Ein Vierteljahrhundert nach Beginn seiner Fahrzeugfertigung führte Opel vor 100 Jahren als erster deutscher Autohersteller die Fließbandproduktion ein. Der erste Wagen, der 1924 in Deutschland „vom Band läuft“, ist der stets grün lackierte Opel 4/12 PS „Laubfrosch“.
Mit der Großserienfertigung wurde das neue Modell für viele Menschen erschwinglich, die sich bis dahin kein Automobil leisten konnten. Rund 120.000 Opel 4 PS wurden von Mai 1924 bis Juni 1931 hergestellt. Statt groß und schwarz wie die meisten Modelle fuhr der Opel klein und grün vor – was ihm im Volksmund den Spitznamen „Laubfrosch“ bescherte.
Der „Wagen für Jedermann“, so die damalige Opel-Werbung, kostete beim Produktionsstart 4500 Rentenmark – wenig im Vergleich zu anderen Fahrzeugen, aber immer noch so viel wie zur damaligen Zeit ein Eigenheim. Zum Volks-Opel wurde er schließlich, weil sein Verkaufspreis dank stetig weiterentwickelter Fließbandtechnik von Jahr zu Jahr sank. 1930 war der Opel 4/20 PS in der einfachen Ausführung als Zweisitzer für 1990 Reichsmark erhältlich. Foto aum/Opel