Profis gezielt entlasten

von Redaktion

Die etwas andere Eigenleistung

Handwerklich geschickte Hausbesitzende können mit Eigenleistungen bis zu 25 Prozent bei Sanierungskosten sparen. Je größer ihr Geschick, desto höher das Sparpotenzial. Sie müssen nicht in Eigenregie vorgehen, sondern können systematisch die Profis entlasten. Diese sparen Aufwand und Zeit, wenn Sanitärobjekte vor der Badsanierung bereits abgeschraubt sind. Ergebnis: Die Rechnung des Unternehmens fällt geringer aus.

Das Entfernen von alten Tapeten oder das Abstemmen von Fliesen können auch wenig Geübte als Arbeitsvorbereitung für den Handwerksbetrieb erledigen. Allerdings muss man wissen, dass auch Tücken auf die Helfenden lauern. So kommt beim Abtragen eines alten Bodens häufig teerhaltiger Kleber zum Vorschein – da müssen Experten für Entsorgung ran. Wer als geübter Laie im Reihenhaus sein Bad selbst fliest, muss mit circa 50 Stunden Zeit rechnen, spart aber bis zu 1900 Euro. Das Erneuern von Türen schlägt mit 3000 Euro zu Buche. Maler- und Tapezierarbeiten können bis zu 5000 Euro Ersparnis bringen – allerdings müssen Modernisierende dafür auch bis zu 125 Stunden Zeit investieren.

„In Vollzeit arbeitende Berufstätige sollten ihre Möglichkeiten und den zeitlichen Aufwand genau prüfen und realistisch einschätzen“, rät BHW-Bauexperte Krzysztof Pompa.

Bei Arbeiten wie Fenstereinbauten oder einer Dachdämmung sollte ein Profi generell überprüfen, ob sie ordnungsgemäß umgesetzt worden sind. Auch bei energetischen Sanierungen ist Vorsicht geboten und der Experte gefragt. bhw

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