„Der Beruf ist so vielfältig, da wird einem nie langweilig“, strahlt Luca Fedra. Er ist im zweiten Lehrjahr als Industriekaufmann bei der Buchbacher Firma Triuso und hat es noch nie bereut, kein Abi gemacht zu haben. „Ich hatte nach der 12. Klasse Gymnasium keine Lust mehr auf Schule und wollte arbeiten“, erzählt der Veldener. Weil er noch unschlüssig war, welche Ausbildung er machen wollte, informierte er sich im Internet und stieß auf den Beruf Industriekaufmann. „Das ist ein breit gefächerter Beruf, bei dem man viele Abteilungen im Büro durchlaufen kann.“
„Mich haben schon immer Zahlen interessiert. Handwerklich bin ich nicht begabt.“ Also bewarb er sich bei Triuso. Auf das Vorstellungsgespräch bereitete er sich gut vor. Er schaute sich die Firmen-Homepage an, was sich als sehr hilfreich erwies. Seine Noten seien zweitrangig gewesen. Bei einem Rundgang durch das Firmengelände konnte er die vier großen Lagerhallen mit Qualitätswerkzeugen und persönlicher Schutzausrüstung (PSA) besichtigen. Der Chef habe ihm sofort das „Du“ angeboten. „Das fühlt sich gleich familiär an“ und dieser Eindruck hat sich bis heute bei Luca bestätigt.
Um die Artikel kennenzulernen und einen Bezug dazu aufzubauen, startete seine Ausbildung im Lager. Hier durfte er Kundenaufträge kommissionieren, die erste Zeit ganz viele Schneeschaufeln, weil es gerade in der Saison war. „Deshalb kenne ich gefühlt jeden Schneeschieber bei uns“, grinst er. Was ihm auch den Spitznamen „Schneeschaufel-Experte“ einbrachte. Danach folgte das Büro, zuerst die Auftragserfassung, dann die Auftragsbearbeitung. Im Einkauf reichte sein Aufgabengebiet vom Kontakt zu Lieferanten bis zur Prüfung der Ware. Auch Neuanfragen für Produkte durfte er schon machen. Aktuell ist er in der PSA. Spannend macht die Ausbildung nicht nur das abwechslungsreiche Aufgabengebiet eines Industriekaufmannes, auch das umfangreiche Sortiment sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Luca würde seine Ausbildung jederzeit weiterempfehlen. „Der Job ist ein super Einstieg ins Berufsleben, auch für Leute, die noch nicht zu 100 Prozent wissen, was sie machen wollen. Man lernt hier so viele verschiedene Bereiche kennen und darf schon verantwortungsvolle Aufgaben ausüben.“ Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert drei Jahre, ein- bis zweimal wöchentlich ist Berufsschule in Mühldorf, ein mittlerer Schulabschluss ist von Vorteil, gerne auch Abi. Englischkenntnisse sind hilfreich. Die Arbeitszeit beträgt 38,5 Stunden pro Woche, der Urlaub 26 Tage. Bei Triuso kann man den Gabelstapler-Führerschein kostenlos machen. Neben produktspezifischen Fortbildungen wie Textil- oder TÜV-Schulungen werden Fremdsprachenkurse, ADA-Schein oder der Fachwirt bezuschusst. Aufstiegschancen, etwa zum Produktmanager, sind vorhanden. Azubis können ebenso gerne eine Woche mit dem Außendienst mitfahren oder Messen mitorganisieren.
Interessiert? Hier informieren oder bewerben: Maria Huber, E-Mail: karriere@triuso.de, Telefon 08086/ 9308-55, Steeg 4, 84428 Buchbach. Weitere Infos: www.triuso.de.