Warum Töging eine Boogie-Woogie-Nacht hat

von Redaktion

Rollende Bässe aus der linken Hand und melodische Off-Beat-Figuren der rechten Hand, mit Trillern und Tremoli durchsetzte Rhythmen – das sind die typischen Merkmale des Boogie-Woogie, ein Solo-Klavierstil, der kurz nach 1900 in den USA entstand und sich im Laufe der Zeit vor allem in der Bluesmusik weiterentwickelte.

Auf zur 22. Boogie- Woogie-Nacht

Die Boogie-Woogie-Nacht ist seit Jahren eine feste Größe im Kulturkalender der Stadt Töging und findet in diesem Jahr am 8. November im Kulturzentrum Kantine bereits zum 22. Mal statt. Jede Boogie-Woogie- Nacht ist dabei anders und einzigartig. Mal steht die Internationalität dieser Musikgattung im Vordergrund, mal deren klassische Wurzeln, mal die unterschiedlichen Interpretationen und Ausflüge in andere Musikrichtungen oder auch die Fröhlichkeit, der Humor und der Spaß am Musizieren. Die Künstler kommen aus der ganzen Welt und bringen jedes Mal die Kantine zum Kochen. Treibende, schnelle Rhythmen, die über die Tasten hüpfenden Finger und die im Takt mitwippenden Füße sind einfach ansteckend, Axel Zwingenberger, Vince Weber, Christian Willisohn, Michael Alf, Martin Schmitt, Anke Angel, um nur einige namhafte Künstler der vergangenen Veranstaltungen zu nennen, selbst Lilia Ammons war bereits zu Gast. Sie ist die jüngste Enkelin von Albert Ammons, der diese Musikrichtung entscheidend mitgeprägt hatte.

Die Idee zur Boogie-Woogie-Nacht kam vom Töginger Christian Gumbiller, selbst begeisterter Pianist und Boogie-Woogie-Spieler. Er organisiert zusammen mit Peter Heger nicht nur diese lang andauernde Nacht, sondern hat als Lokalmatador auch die Ehre, das Konzert eröffnen zu dürfen. Soviel sei verraten: Für die kommende Boogie-Woogie-Nacht konnte unter anderem Dan Popek verpflichtet werden.

Uwe Reuter

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