Die Aufbauarbeiten auf dem rund 30000 Quadratmeter großen Platz laufen seit Wochen auf Hochtouren. In wenigen Tagen ist es soweit: Dann startet das Volksfest Mühldorf. Gut angekommen und bewährt haben sich das Erhartinger-Festzelt und das Innbräu-Festzelt. Hier konnten die jungen Festwirte Sophia und Markus Leserer zusammen mit Amelie Röhrl von der Erhartinger Brauerei sowie Anna-Katharina und Robert Lohner mit Jonas und Max Vetter vom Innbräu die Besucher überzeugen. Ihre Konzepte ohne große Starallüren, dafür mit viel Liebe zum Detail und vor allem dem Fokus auf das Regionale kamen sehr gut an.
Rund 10000 Sitzplätze
Rund 10000 Sitzplätze in den Almen und Festzelten. Die größten Neuerungen beim diesjährigen Volksfest sind der neue Festwirt im Spatenzelt und der Weinstadl anstelle der früheren Mühldorfer Alm. Das Spatenzelt wird etwas umgebaut, die Bühne wandert an die Stirnseite und die Küche wird nicht mehr offen im Zelt sein. Der neue Weinstadl wird deutlich kleiner sein als die Alm, was Platz für die Geisterhöhle als zusätzliches Fahrgeschäft schafft. Dann ist da noch das Stadl Tirol, in dem ebenfalls die Gemütlichkeit im Vordergrund steht. In den Zelten und Almen auf dem Mühldorfer Volksfest finden heuer wieder rund 10000 Menschen Platz. Der Andrang ist groß, das belegt laut den Organisatoren zumindest der Blick auf die Tischreservierungen der Festzelte. An manchen Tagen sind nur noch wenige Plätze zu reservieren. Ein paar Tische werden zwar immer für spontane „Laufkundschaft“ nicht in die Reservierung gegeben. Aber wer da einen Platz haben will, muss früh dran sein.
Die Schotten marschieren wieder mit
Im Vergnügungspark wird wieder das Riesenrad mit den rundum verglasten Panoramagondeln stehen, die einen Rundumblick ermöglichen. Auch beim großen Schützen- und Trachtenumzug gibt es was Neues beziehungsweise ein Wiedersehen: Die Mühldorfer können sich in diesem Jahr auf die schottische Williamwood Pipe-Band aus Glasgow freuen.
Abschied mit einem Feuerwerk
Nachgebessert haben die Organisatoren in Sachen Behindertentoiletten. In allen drei Zelten soll es Behindertentoiletten geben, die frei zugänglich sind. Nach elf Tagen läutet dann wieder ein Feuerwerk den Abschied ein – rund zehn Minuten lang können die Mühldorfer dann wehmütig an elf hoffentlich friedliche Tage zurückdenken.