Zum Sommer in der Stadt gehört das Sommerfestival im Haberkasten-Innenhof, das gerade mit großartigen Auftritten, etwa von Martina Schwarzmann oder der Band Josh, zu Ende gegangen ist. Jetzt fiebert die Stadt dem Volksfest entgegen. Der Aufbau läuft bereits auf Hochtouren.
Einen außerordentlichen Freizeitwert hat das Freibad. Hier verursachte immer wieder starker Besucherandrang große Probleme, vor allem beim Parken. „Zunächst ist es schön, dass sich unser Freibad weithin großer Beliebtheit erfreut. So gibt es für den 29. Juni einen Besucherrekord zu vermelden: 4007 Menschen waren dort – die 4000er-Marke an einem Tag haben wir seit sehr vielen Jahren nicht geknackt, wenn überhaupt jemals. Im vergangenen Jahr lag die Höchstzahl an einem heißen Tag bei 3498 Besuchern. Auch das war im Vergleich mit den Vorjahren bereits eine sehr hohe Zahl“, so Bürgermeister Michael Hetzl.
Auf den teilweise sehr hohen Parkdruck zu Stoßzeiten haben die Stadtwerke reagiert und man konnte eine weitere Parkfläche für diese Saison anmieten. Aktuell gibt es 580 Parkplätze, im Vorjahr waren es 485. Auch die Stellplätze südlich der Ahamer Straße stehen derzeit uneingeschränkt zur Verfügung. Maßnahmen zur Anwohnerentlastung sind Parkverbote auf einer Seite in der Ahamer Straße und in der Ahamerwiesenstraße.
Neubau des Hallenbads
Der Neubau des Hallenbads, das nur noch eine Restlaufzeit von vier Jahren hat, soll ebenfalls auf dem Freibadgelände entstehen: Neue Duschen, Umkleiden und Toiletten könnten so ganzjährig von den Badegästen genutzt werden. Bädertechnik, Kassen und Personalbereiche seien dann ebenfalls für Frei- und Hallenbadbetrieb nutzbar. Die neue Saunalandschaft könnte zusätzliche Wochen geöffnet bleiben. Der Flächenverbrauch sei so geringer, der Standort liege in Zentrumsnähe und die Parkplätze könnten für Frei- und Hallenbad genutzt werden, heißt es vonseiten der Stadt. Auch die Gastronomie könnte ganzjährig betrieben werden.
Aktuell werde an der für einen Neubau nötigen Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines Bebauungsplans gearbeitet. „Anfang 2025 können wir vermutlich zeigen, wie das Hallenbad aussehen könnte. 2025 haben wir dann fundierte Kostenschätzungen, außerdem wollen wir Fördergelder nutzen“, so Bürgermeister Hetzl. Weil auch Bürger anderer Kommunen das Hallenbad besuchen, möchte er das Gespräch mit dem Landkreis suchen. Man wünsche sich einen Baubeginn für das Jahr 2026 und rechne mit einer Bauzeit von zwei Jahren.
Unterführung in der Kapellenstraße
Die Deutsche Bahn wird wohl frühestens in zehn Jahren die Erneuerung und Verbreiterung in Angriff nehmen. Der Stadtrat hatte sich daher im April auf Vorschlag der Verwaltung für eine Zwischenlösung entschieden: Ab Herbst dieses Jahres wird in der bestehenden Unterführung der einseitige Gehweg auf zwei Meter Breite ausgebaut. Dadurch wird die Fahrbahn im südlichen Teil auf vier Meter verengt. Das Ziel der voraussichtlich 200000 Euro teuren Maßnahme ist die Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.
Abgeschlossen werden konnte der Erweiterungsbau der Mittelschule. Es war das bis dato größte Bauprojekt der Stadt. Gerade gestartet ist der Neubau des städtischen Kindergartens an der Harthauser Straße, bei dem im Juni Spatenstich war. Dort wird Platz für insgesamt 110 Kinder entstehen. Der Bau schließt an die kürzlich eröffnete Kinderkrippe an. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, könnte der Kindergarten schon im September 2025 in Betrieb gehen.
Rufbus auf Probe
Der Rufbus ist seit einigen Wochen probeweise in Betrieb. Die Umsetzung erfolgt durch die Firma Omobi. „Das Angebot des On-Demand-Verkehrs stieß bei der Bevölkerung bereits in der Anlaufphase auf ein überdurchschnittlich großes Interesse. Die Erwartungen an die Fahrgastzahlen – von 1. bis 13. Juli 795 erwachsene Fahrgäste – wurden bislang weit übertroffen, ein vielversprechender und sehr positiver Start“, so Bürgermeister Hetzl. Für eine fundierte Bewertung sei es aber noch zu früh. hra