Investition in die Zukunft

von Redaktion

Flötzinger Brauerei bringt Qualität auf den Tisch – mit jedem Schluck

Jeder Schluck Bier ist eine Erinnerung an den beliebten und respektierten Bräu.

„Bast scho!“, hat er zum Abschied gesagt, der große Rosenheimer Bräu, Franz Steegmüller senior. Diese zufriedene Lebensbilanz zog er bei seiner letzten Runde durch das Unternehmen. Er kann stolz sein, denn Tochter Marisa Steegmüller und Lorenz Stiglauer führen die Flötzinger Brauerei mit ruhiger Hand weiter.

Sie haben zielsichere Visionen und wollen der Stadt Rosenheim etwas zurückgeben: Mit dem „Franz am Wiesntor“ setzt Marisa Steegmüller ihrem Vater und seinem Vermächtnis ein Denkmal und bereichert damit das Stadtgeschehen. Das künftige Veranstaltungslokal mit moderner Küche im ersten Stock und Wohnungen in den zwei oberen Stockwerken ist als denkmalgeschütztes Projekt ein klares Investment in die Zukunft.

„Das Gebäude war ehemals eine kleine Landwirtschaft“, berichtet Flötzinger Geschäftsführer Lorenz Stiglauer. Das Lokal – in dem alles aufwendig restauriert und die alte Baustruktur mit dem Gewölbe erhalten blieb – wird als Wiesntreffpunkt genutzt. Brotzeiten und Getränke, dazu Musik – hier können die Herbstfest-Gäste eine Pause genießen, zum Ratschen zusammenkommen und den Wiesnabend bei einem kleinen Absacker ausklingen lassen.

Auch das Küchengebäude wurde aufwendig renoviert und saniert. „Wir haben in entscheidende Verbesserungen für die Qualität und für die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen investiert“, stellt Lorenz Stiglauer fest. Es gibt eine moderne Küche mit der allerneuesten Ausstattung.

Marisa Steegmüller bedankt sich bei den beteiligten regionalen Handwerksfirmen, die den Umbau erst möglich gemacht haben. Sie hebt besonders hervor, dass die Baustelle ja nur zwischen zwei Wiesn gemacht werden kann und daher unter Zeitdruck steht.

Für die Bedienungen wird die Arbeit sehr viel leichter, da es für alle Gerichte nur einen Küchenpass gibt: Das bedeutet, sie bekommen bei einem Durchlauf all die Gerichte, die bei ihr am Tisch kurz zuvor bestellt wurden. Das spart nicht nur Wege für das Personal, das verkürzt die Zeit, bis das Gericht vor dem hungrigen Wiesngänger steht – dampfend und appetitlich, zum Verzehr bereit.

Das Flötzinger-Team steckt voller Ideen, Pläne und Vorfreude auf die Wiesn 2024. Fest steht für alle: Traditionen bleiben erhalten – schon allein, damit Franz Steegmüller senior stolz auf seine Brauerei-Familie sein kann und sein Erbe hochgehalten wird.

Die Zukunft haben Marisa Steegmüller und ihre Mitstreiter fest im Blick: „Der Franz am Wiesntor war eine teure Investition. Aber sie lohnt sich. Mit dem Franz am Wiesntor bleibt mein Vater auch bei diesem Herbstfest präsent“, sagt Marisa Steegmüller. Sie will der Stadt Rosenheim und der Region, der sie sehr dankbar ist, etwas zurückgeben. Das tut sie mit dem Lokal-Projekt, in dem sich unter anderem eine WG-Wohnung für sieben Personen befindet.

Das Verbindende, finden Marisa Steegmüller und Lorenz Stiglauer, ist das Bier. Sie freuen sich auf das Herbstfest 2024, auf all die Menschen, die hier einmal im Jahr zusammenkommen und miteinander feiern – zum Beispiel beim Brass-Abend am ersten Wiesnsonntag, oder beim Trachtlerabend am mittleren Wiesnsonntag. Sie freuen sich auf die Menschen, die Musik, das Essen und die zünftige Stimmung. „Und jeder Schluck Bier dabei ist eine kleine Erinnerung an meinen Vater“, sagt Marisa Steegmüller.

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