Seid‘s ihr auch im Wiesnfieber, liebe Leute? Ich schon! Heuer gibt es wieder so viel zu entdecken!
Fast jeden Tag bin ich in den vergangenen Wochen über die Loretowiese getrippelt und habe den fleißigen Handwerkern beim Aufbau zugeschaut: Die Festhalle blitzt und blinkt in neuem Glanz. Das Johann Auer, das Wirtshaus auf der Wiesn, hat mehr Plätze an der Bar geschaffen – da wird der Wiesnigel heuer wieder mit der ein oder anderen „Kalten Ente“ Bekanntschaft machen! Beim Flötzinger gibt‘s mehr Plätze auf dem Balkon und vor allem, ganz neu: Den „Franz am Wiesntor“. In dem schönen Gewölbe trinke ich gern einen Schluck Bier auf den alten Bräu!
Bierbichler, Tatzelwurm und Prosecco-Stadl verheißen g‘miatliche Stunden, unterhaltsame Musik und gutes, bayerisches Essen und Trinken. Ich freu‘ mich schon drauf, hier alte Freunde zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen!
Gute zwei Wochen kann ich mich durch den Wiesntrubel treiben lassen und jeden Tag etwas Neues entdecken und ausprobieren – für Nervenkitzel und angenehmen Schwindel ist gesorgt!
Klar schau ich auch bei den Klassikern vorbei, Hau-den-Lukas, Dosenwerfen und Schießen sind schließlich meine Spezialitäten. Selbstverständlich werde ich meine Geschicklichkeit testen und mein Glück versuchen – nirgendwo gibt es dafür schönere Gelegenheiten wie auf dem Rosenheimer Herbstfest!
Nostalgische Gefühle hege ich jetzt schon: kommen doch auch altbekannte Fahrgeschäfte wie das Hupferl, Hangover, Enterprise und vor allem: der Mondlift zurück! Da fühle ich mich wieder jung! Romantisch wird es beim Feuerwerk, wenn ich meiner Igeldame tief in die Augen schauen kann. Heuer soll am Himmel sogar ein Herz erstrahlen!
Für die nötige Kraft sorgen die vielfältigen Herbstfestschmankerl, die ich natürlich alle verkosten muss.
So, Lederhose, Hemd, Haferlschuhe und Hut liegen bereit – ich kann es kaum erwarten, bis es heißt: „O‘zapft is zur Wiesn 2024!“
Euer Wiesnigel