Mitten im Herzen von Rosenheim entsteht die neue OVB MEDIA City. Ein ambitioniertes Projekt, das nicht nur ein neues Gebäude schafft, sondern auch die Arbeitswelt von morgen prägt. Oliver Döser, Verleger und Vorsitzender der Geschäftsführung von OVB MEDIA, erzählt über die Vision hinter diesem Projekt und die Herausforderungen auf dem Weg dorthin.
Herr Döser, was sind für Sie die einschneidendsten Veränderungen in der Arbeitswelt und wie reagiert das Konzept für den Neubau darauf?
Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Wir beobachten eine zunehmende Flexibilisierung und Mobilisierung der Arbeit, in der sich Mitarbeiter mehr Freiheit bei der Wahl ihres Arbeitsortes wünschen. Dem sind wir gerecht geworden, indem wir einen Ort schaffen, an dem unsere Mitarbeiter sich wohlfühlen und gerne arbeiten – einen Ort, an den sie jeden Tag gerne zurückkehren. Unser Neubaukonzept trägt diesen Veränderungen Rechnung. Wir schaffen flexible Arbeitsplätze innerhalb des Gebäudes, die sowohl konzentriertes Arbeiten als auch spontane Teambesprechungen ermöglichen. Gleichzeitig investieren wir in modernste Technologien, um ortsunabhängiges Arbeiten und virtuelle Zusammenarbeit zu erleichtern.
Was macht für Sie ein modernes und inspirierendes Arbeitsumfeld aus?
Ein modernes Arbeitsumfeld muss mehr bieten als nur Schreibtische und Computer. Es sollte ein Ort sein, der Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit fördert.
Dazu gehören eine ansprechende Gestaltung, eine ergonomische Ausstattung und eine inspirierende Atmosphäre. In der OVB MEDIA City setzen wir auf offene Raumkonzepte, die Kommunikation und Austausch fördern. Gleichzeitig gibt es Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten und für vertrauliche Gespräche.
Moderne Besprechungs- und Videokonferenzräume ermöglichen professionelle Präsentationen und virtuelle Meetings. Eine gut ausgestattete Cafeteria und gemütliche Lounge-Bereiche laden zum Verweilen und informellen Austausch ein.
Wie lange hat es gedauert, bis die ersten Ideen wirklich Formen angenommen haben?
Die Entwicklung eines solch umfassenden Konzepts erfordert Zeit und sorgfältige Planung. Wir haben uns bewusst für einen kollaborativen Ansatz entschieden und alle Abteilungen und Firmen in den Prozess eingebunden.
In zahlreichen Workshops und Diskussionsrunden haben wir gemeinsam Ideen gesammelt, Bedürfnisse analysiert und Lösungen entwickelt.
Vom ersten Brainstorming bis zur finalen Umsetzung sind etwa zwei Jahre vergangen. Diese Zeit haben wir genutzt, um ein Konzept zu entwickeln, das sowohl den aktuellen Anforderungen gerecht wird, als auch flexibel genug ist, um sich zukünftigen Entwicklungen anzupassen.
Was waren die größten Herausforderungen?
Eine der größten Herausforderungen war sicherlich der Umzug aus unserem Stammsitz in der Hafnerstraße. Wir haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zuvor dort angesiedelt waren, auf vier verschiedene Standorte in Rosenheim verteilt oder ihnen mobiles Arbeiten ermöglicht.
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