–Fortsetzung–
Übernachtet wird in Zelten, doch nicht ohne vorher den schönsten Sternenhimmel genossen zu haben. Der strahlt umso heller, je weiter der Tag von Vollmond entfernt ist.
Tags darauf bietet sich eine Quadtour an, eine halbe Stunde für umgerechnet rund 10 Euro. Kann man machen, muss man aber nicht. Viel spannender ist es, als Amir zum Dunebashing einlädt, zur Fahrt im Jeep über die Dünen.
Mit dem Jeep
durch die Dünen
„Geschenkt“, zeigt sich Amir äußerst gastfreundlich, während er mit seinem 4×4-Toyota waghalsig in Schräglage über die Dünen klettert oder sich vom Sand in einem steilen Winkel von 45 Grad hinabgleiten lässt. Danach geht‘s zurück zu unserem Mietwagen am Eingang der Wüste, der war ohne Vierradantrieb nicht geeignet für die sandigen Straßen. Der Ritt über die Dünen beweist, dass die Entscheidung richtig war.
Fotojagd in der bunten
Unterwasserwelt
Zurück in Maskat darf man ein Erlebnis nicht missen: eine Schnorcheltour zu den Daymaniyat-Inseln. Mit dem Boot geht es raus zu den Inseln im Nordwesten Maskats. An Ostern ist das Wasser zwar noch voller Plankton, die Sicht zunächst noch etwas erschwert. Doch umso größer ist die Population an Schildkröten, die sich rund um die Inseln im Wasser tummeln. Bis zu 20 auf einer Stelle, denen es nicht an Futter mangelt.
Auf der westlichen Seite der Insel dann klares Wasser. Die buntesten Fische geben ein prächtiges Motiv für die Unterwasserkamera ab, die drei Schwarzspitzen-Riffhaie einfängt. Auch Wale gibt es zu sehen. Auf der Heimfahrt nach Maskat bläst tatsächlich einer in weiter Ferne. Die Region ist bekannt dafür, dass sich zwischen Juni und Oktober auch Walhaie in der Region sehen lassen.
Genug Motivation also, um zurückzukehren in dieses Märchenland. Doch eines haben wir gelernt: Wenn, dann außerhalb des Ramadans. Denn während des Fastenmonats ist es quasi unmöglich, tagsüber etwas zu essen zu bekommen. Vor Sonnenuntergang haben sämtliche Restaurants geschlossen. Einzig McDonalds DriveIn gewährt etwas Nahrhaftes. Allerdings nur für den Verzehr im eigenen Auto. Beim nächsten Mal sind wir klüger.