Der Erste Bürgermeister Matthias Huber von der Unabhängigen Wählergemeinschaft brachte es bei der letzten Bürgerversammlung auf den Punkt, als er erklärte: „Erharting hält zusammen und versteht es, Feste zu feiern!“ Über dieses positive Urteil freuten sich gewiss auch die zur Verwaltungs-
gemeinschaft (VG) Rohrbach gehörenden Kommunen Niederbergkirchen und Niedertaufkirchen. Vor deren Vertretern berichtete Huber stolz, dass Erharting erstmals mit einer vierstelligen Einwohnerzahl aufwarten kann, denn die Gemeinde zählt inzwischen 1002 Personen.
Deutlich gewachsener
Haushalt
Der deutlich gewachsene Umfang des laufenden Haushalts von 5,08 Millionen Euro zeugt von einer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde im Jahr 2024, die auf die stetig wachsenden Steuereinnahmen insbesondere aus Gewerbe und Einkommen sowie auf höhere Zuweisungen des Freistaats zurückzuführen ist. Teuerungen bei Kreisumlage, Personal- und Sachkosten im erweiterten Kindergarten sowie bei der VG-Umlage stehen dem Trend entgegen. Doch nach moderater Entnahme finanzieller Mittel aus der Rücklage und der Tilgung überschaubarer Verbindlichkeiten ergab sich eine niedrige Pro-Kopf-Verschuldung von 92,87 Euro. Einen weiteren Grund für diese herausragende Entwicklung sah der Bürgermeister im guten Zusammenhalt der Gemeinde, wo Freiwillige zugunsten des Gemeinwohls kostengünstig zusammenhelfen.
Zusammenhalt hat
hohen Wert
Außerdem profitiert die Gemeinde von ihrer guten Lage. Eingebettet ins idyllische Isental, besitzt Erharting außer einer direkten Autobahnanbindung einen beachtlichen Erholungswert. Das schätzen die Vereine wie der heimische Brauchtumsverein mit seinen Mittelalterfesten ebenso wie die Hüttenfreunde bei ihrer alljährlichen Inszenierung ihrer beliebten „Erhartinger Bergweihnacht“.
Diese großen Themen
stehen an
Mit Blick in die Zukunft will sich Bürgermeister Huber vor allem auf diese wichtigen Themen konzentrieren: Mehr Wohnraum, gezielte Gewerbeansiedlung, geförderter Breitbandausbau mit Glasfaseranschluss für alle Haushalte sowie ein gemeindeeigenes Wärmenetz unter genossenschaftlicher Verwaltung.
Beim Breitbandausbau liegen Angebote verschiedener Netzbetreiber vor. Spätestens 2032 soll jeder Haushalt in Erharting über Glasfaser verfügen. Die Eigenbeteiligung der Gemeinde liegt hier bei etwa 300000 Euro.
Langfristig beabsichtigt der Kommunalpolitiker, einen geeigneten Platz für ein neues Gemeindezentrum mit Kindergarten, Turnhalle, Feuerwehr und Bauhof zu finden. Weitere Projekte zielen auf den Abbruch der alten Schule sowie den Bau neuer Parkplätze an Kindergarten und Schule. Am alten Schulhaus wurde im vergangenen Jahr bereits der Asbest entfernt, sodass heuer der Abbruch erfolgen kann. An der Stelle sollen Parkplätze entstehen.kch