Feierfreudiges Babensham

von Redaktion

Jede Menge los war in Babensham im vergangenen Jahr. Und auch heuer werde einiges geboten, wie Isabella Eicher versichert. Sie ist die Nachhaltigkeitsbeauftragte von Babensham, bei ihr liefen aber auch 2024 die Fäden für die Organisation der 1100-Jahr-Feierlichkeiten zusammen. Bürgermeister Sepp Huber ist mit der ganzen Gemeinde voll des Lobes über die tüchtige und ambitionierte Mitarbeiterin.

Fotoausstellung,
Heimatbuch und mehr

Die Veranstaltungen zum Jubiläum setzten Glanzpunkte im Ort, etwa die liebevoll und detailreich präsentierte Fotoausstellung im ehemaligen Fiedlergebäude oder die Vorstellung des Heimatbuchs, das im vergangenen Herbst nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungsarbeit erschien. „Das Buch hat mich sehr viel Zeit und auch Nerven gekostet“, sagt Eicher. Aber es wurde ein Renner.

Erfolgreiche
„Schmankerl-Roas“

Und sonst? Im April feierte die am 2. August 1874 gegründete Feuerwehr Kling ihre Gründung von 150 Jahren, im Mai folgte die „Schmankerl-Roas“, bei der 26 neue Bankerl der Öffentlichkeit übergeben wurden – gespendet von Vereinen und Privatpersonen, ein nachhaltiges Geburtstagsgeschenk für alle Gemeindebürger.

Kindergarten neu
renoviert

Im Juni lud der Bürgermeister zur Einweihung des renovierten und teilweise neu errichteten Kindergartens, im Juli herrschte gute Laune am Penzinger See anlässlich des Sautrogrennens, im August freute sich der Babenshamer Burschenverein und die Dirndlschaft über den Besucheransturm bei einer großen Feier im Festzelt. Und auch eine Kunstausstellung, unter anderem mit Kreationen von Markus Oettl, lockte – ebenfalls im August – zahlreiche Neugierige nach Babensham. „Es ist eine Zusammenarbeit mit vielen Helfern und Vereinen gelungen, in der Summe hatten wir viele schöne Veranstaltungen“, sagt Eicher rückblickend. „Wir hatten auch mit dem Wetter viel Glück.“

Künstlerstammtisch
soll entstehen

Sie strebt die Gründung eines Künstlerstammtischs an. „Das wäre eine total schöne Sache, und es hätte einen Effekt für die Kultur in der Gemeinde.“ Zudem wirbt sie dafür, das „Pflänzchen Heimatgeschichte“ weiter zu pflegen, zum Beispiel mit strukturierter Archivarbeit. „Es finden sich in Babensham ja viele historisch wertvolle Dinge.“ Ihr Vorschlag: Eine Anlaufstelle für Bürger zu schaffen, die Erinnerungsstücke entgegennehmen könnte.

Hoftafeln sollen
angebracht werden

Als Gemeindebeauftragte will sich Eicher auf jeden Fall um die Anbringung von 150 Hoftafeln kümmern, auch für Ortstafeln will sie sorgen. Die Arbeit geht ihr also gewiss nicht aus.

Auf jeden Fall wird 2025 wieder kräftig gefeiert – unter anderem mit den drei Feuerwehren von Babensham, Schambach und Penzing für deren 150-Jahr-Jubiläum. win

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