Heizwerk versorgt Kloster und 50 Anwesen

von Redaktion

„Ein Dorf wird CO2-neutral“, das konnte im Gemeindeteil Stadl jeder auf einer großen Tafel an der Hauptstraße lesen. Gemeint war damit ein Heizwerk, das mit nachwachsenden Hackschnitzeln betrieben wird.

Die Anlage war ursprünglich nur für das Kloster St. Theresia bestimmt. Eine Umfrage in der Nachbarschaft ergab ein großes Echo.

Weitere 50 Anwesen wurden angeschlossen, 2,8 Kilometer Leitungen verlegt. Auch das neue Baugebiet ist berücksichtigt worden. Wer anschließen möchte, könnte das tun. Das Brennmaterial sind Hackschnitzel als zerkleinertes Restholz und sogar die Asche findet in der Landwirtschaft Verwendung. Nebenbei wird Strom erzeugt.

Bei der Einweihung mit Gottesdienst würdigten die Redner, darunter Bürgermeister Christian Seidl, Schwester Ruth-Maria Stamborski vom Kloster, Generalvikar Christoph Klingan, Dr. Stephanie Hermann vom Erzbischöflichen Ordinariat, Landrat Maximilian Heimerl, Landratsabgeordneter Sascha Schnürer und die Firma Josef Pflügl die Anlage. kg

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