Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude in Aschau ist sanierungsbedürftig. Hier brauche es vor allem ein sinnvolles und vor allem wirtschaftlich tragbares Nutzungskonzept, so Simon Frank.
Barrierefreier Bahnhof
Die Verwirklichung des langersehnten barrierefreien Bahnsteiges rückt in greifbare Nähe. Die Projektverantwortlichen bei der DB Infra-GO AG seien hier bereits aktiv.
Der Schul-Altbau ist hinsichtlich der gesetzlich geforderten Möglichkeit zur Ganztagsbetreuung der Grundschulkinder und erforderlicher Instandsetzungsmaßnahmen zu prüfen. „Nicht nur die Jugend, auch die Senioren, zum Beispiel im Seniorenheim Priental, liegen uns sehr am Herzen. Gute, liebevolle Pflege inmitten des Ortskerns wollen wir weiterhin mit ganzer Kraft fördern“, so der Bürgermeister.
Eine Reform in der Altenpflege würde auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hierfür schaffen.
In einer schweren Krise befinde sich die Bauwirtschaft. Bauvorhaben, wie das MARO-Projekt im Linnergelände oder der Sachranger Hof, aber auch andere, brauchen hier deswegen einen langen Atem.
Hochwasserschutz:
Maßnahmen laufen
Die Dynamik auftretender Starkregenereignisse werde die Gemeinde auch 2025 weiter beschäftigen. Das „Sturzflutrisiko-Management“ zur Analyse gefährdeter Bereiche im Starkregenfall wird in Kürze abgeschlossen und für alle Bürger veröffentlicht.
Zudem laufen die Vorbereitungen für die Hochwasserschutz-Maßnahmen am Lochbach, am Fuchslugergraben, am Ramsgraben, am Kalkgraben und am Schafelbach.
Der Abschluss des Wasserschutzgebietsverfahrens sei ein wichtiger Meilenstein zur Sicherung der Versorgung mit weiterhin einwandfreiem Trinkwasser. Auch im Abwasserzweckverband Prien- und Achental gibt es in Bezug auf den Betrieb der Kläranlage Bockau einige Aufgaben anzupacken.
Die Freiwilligen Feuerwehren Aschau und Sachrang haben hohe Investitionen für Schutzausrüstung und Einsatzfahrzeuge angemeldet.
Das Thema „zentrale Wärmeversorgung“ will die Gemeinde zusammen mit dem Biomassehof Achental GmbH & Co. KG voranbringen. Alle Anschluss-Interessenten, insbesondere aus dem Planungsbereich des ersten Bauabschnittes, wie Herbststraße, Kirchberg, Schulstraße, Kampenwandstraße, Gedererstraße, Bernauer Straße, OT Haindorf samt aller Nebenstraßen und allgemein Interessierte waren bei einer Informationsveranstaltung eingeladen. Letztlich entscheide das Interesse aus der Bürgerschaft über die Projekt-Umsetzung.