Ein Fest im Zeichen der Musik

von Redaktion

40 Jahre alte wurde die Schönauer Musi im Jahr 2024 und zugleich feierte man das Bezirksmusikfest. Ein Höhepunkt dabei war der Festsonntag mit an die 2000 mitwirkenden Musikern. Fünf Tage lang stand in Schönau die Musik im Mittelpunkt. Beim Festgottesdienst in der Ortsmitte erinnerte Pfarrer Richard Basta, der zusammen mit Diakon Josef Hilger  den Gottesdienst hielt, das Musik bewegt, erfreut und verbindet. „Jedes Leben hat seine eigene Melodie“, betonte Basta.

In der Predigt lobte Diakon Hilger die Gründer der Schönauer Musik, die heute stolze 50 Musiker und eine Jugendkapelle umfasst. „Wir alle profitieren von der Entscheidung der damals Verantwortlichen und ihrer Durchhaltekraft“, erklärte Hilger. Er stellte die große Kraft der Musik heraus. Die bayerische Tradition präsentierte sich beim anschließenden Festzug. „Was für ein Bild!“, schwärmte  Bürgermeister Georg Weigl, der sichtlich erleichtert war, dass sich die Wettervorhersagen besserten und die Wolken am Horizont kein Unheil anrichteten. Mehr als 2000 Musiker boten ein sensationelles Spektakel. In Vierer-Reihen (Musikvereine) und Dreier-Reihen (sonstige Vereine) marschierten die Musiker durchs festlich geschmückte Dorf, umsäumt von Tausenden von Menschen. „Blasmusik ist ein Stück Heimat“, betonte Landrat Otto Lederer. Ein weiterer Höhepunkt war im Festzelt der Gemeinschaftschor aller Musiker, ein Erlebnis, das bei so manchem Gänsehaut verursachte.

Ein solches Spektakel hätten sich die Verantwortlichen in den frühen 80er-Jahren nicht gedacht, als der damalige Trachtenvorstand des GTEV-Eichenlaub Schönau e.V., Richard Bonnetsmüller, 1984, eine Jugendblaskapelle mit 15 Musikanten und unter der musikalischen Leitung von Willi Ottich ins Leben rief. Seitdem hat sich die Musikkapelle aber stetig weiterentwickelt und zählt heute über 50 aktive Musikanten. ws

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